Frauen-Nationalmannschaft: Auftaktsieg gegen Slowakei

DEBHinterstocker: „Haben mental und spielerisch überzeugt“ / Morgen gegen Dänemark

Erfolgreicher Auftakt: Die Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im ersten Spiel der 2016 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeister Div.I in Aalborg/Dänemark mit 4:2 (1:1/2:1/1:0) gegen die Slowakei.

Von Beginn an bestimmte die DEB-Auswahl das Geschehen auf dem Eis, doch die Slowaken gingen nach knapp acht Minuten überraschend in Führung. Einen maßgenauen Pass nutze Nicola Gapova zum Break und erzielte das 0:1 für die Slowakinnen. Die Deutschen Frauen ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und fünf Minuten später war Nina Kamenik gedankenschnell zu Stelle, fing einen ungenauen Pass des Gegners ab und verwandelte eiskalt zum Ausgleich.

Die Mannschaft um Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker arbeitete auch nach dem ersten Seitenwechsel unbeirrt weiter und in der 28. Minute war es dann Andrea Lanzl, die Laura Kluge zum 2:1 bediente. Drei Minuten später war es nochmals die junge Berlinerin, die in Überzahl von ihren Sturmpartnerinnen Lanzl und Anwander bedient wurde und auf 3:1 erhöhen konnte. Fast aus heiterem Himmel dann das 3:2 (33. Min). Ein Handgelenkschuss von der blauen Linie durch Iveta Klimasova schlug genau im rechten Torwinkel ein.

Drei Minuten waren im letzten Drittel gespielt, bis Manuela Anwander die slowakische Torhüterin austanzte und den alten zwei Tore Abstand wieder herstellen konnte. Die Osteuropäerinnen versuchten nachfolgend immer wieder mit Steilpässen die deutsche Abwehr in Verlegenheit zu bringen, doch die DEB-Auswahl präsentierte sich hochkonzentriert und ließ keine weiteren brenzligen Chancen mehr zu.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft trifft morgen um 16.30 Uhr auf Gastgeber Dänemark.

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Der Sieg, den wir uns im ersten Turnierspiel gegen die Slowakei vorgenommen haben, ist geglückt. Die Mannschaft hat heute sowohl spielerisch, als auch mental überzeugen können. Der vorgegebene Spielplan wurde über 60 Minuten konsequent verfolgt und führte letztendlich zum verdienten Erfolg. Nun gilt unsere Aufmerksamkeit dem morgigen Spiel gegen Dänemark. Natürlich werden wir alles versuchen, um die heute gezeigte Leistung morgen wieder abzurufen.“

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