EWHL: Wien verteidigt Titel, Almaty wird Dritter

EWHLNorbert Stramm
Erst nach Penaltyschießen wurde das kleine Finale entschieden. Aisulu Almaty siegte gegen KMH Budapest mit 4:3 (2:1/0:0/1:2) n.P. In einem spannenden Finale verteidigt der EHV Sabres Wien seinen Titel. 5:4(2:2/1:1/2:1) hieß es nach 60 tollen Minuten gegen die DEC Salzburg Eagles.

Wien verteidigt Titel
In einem spannenden Finale verteidigt der EHV Sabres Wien seinen Titel. 5:4(2:2/1:1/2:1) hieß es nach 60 tollen Minuten gegen die DEC Salzburg Eagles.
14:00 Uhr Finale: EHV Sabres Wien – DEC Salzburg Eagles
Wien begann gut und setzte den Gegner früh unter Druck. So wurde Jule Friend im Tor der Eagles immer wieder zum Eingreifen gezwungen. Die erste richtige Chance aber nutzten die Gäste. Sarah Campell bekommt im eigenen Drittel den Puck und lässt nach einem Solo Nicole Arnberger keine Abwehrchance. Und es kam noch besser für die Eagles, denn wieder brachte ein Break ein Tor. Diesmal vollendete nach 10 Minuten Hilary Crowe. Die Auszeit im Anschluss schien Wien etwas geholfen zu haben, denn sie schafften den schnellen Anschluss. Anna Meixner traf bei Überzahl Wien zum 1:2 (12.). Einem energischen Einsatz von Anna Meixner verdankte Wien den Ausgleich. Sie setzte sich klasse durch und ließ den Goalie keine Chance.
Wien hatte im 2. Drittel einige gute Einschussmöglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am Goalie. Die Eagles weiter mit tollen Breaks, die aber ebenfalls ohne Erfolg blieben. In Überzahl gelang Salzburg dann wieder die Führung. Hilary Crowe traf nach 34 Minuten zum 2:3. Diese Führung hielt vier Minuten, dann traf Anna Meixner zum dritten Mal in diesem Spiel. Wieder setzte sie sich gegen die Abwehrspielerinnen der Eagles durch und ließ dem Goalie keine Chance. Und so blieb es auch für das letzte Drittel eine spannende Partie.
Mit viel Druck kam Wien aus der Kabine, die Abwehr und die Torfrau der Eagles hatten sehr viel zu tun. Vier Minuten vor dem Ende jubelte dann der Titelverteidiger. Denn natürlich Anna Meixner traf zum 4:3. Frisch von der Strafbank gekommen vollendete sie ein Break. Salzburg gab aber nicht auf und das wurde belohnt. Hilary Crowe glich 122 Sekunden vor dem Ende aus. Doch das war noch nicht alles in diesem Drittel. Denn 12 Sekunden vor dem Ende schießt Kaitlin Spurling die Sabres zur Titelverteidigung. Insgesamt nicht unverdient, auch wenn die Eagles ein gutes Spiel abegliefert haben und am Ende ein wenig Pech hatten.
Strafen: Wien 4 (0/2/2), Salzburg 6 (2/4/0)
Tore:
0:1 (06:53) S. Campell; 0:2 (09:27) H. Crowe (M. Hager); 1:2 (11:17) A. Meixner (N. Granitz) PP1; 2:2 (18:12) A. Meixner (N. Granitz);
2:3 (33:34) H. Crowe (S. Campell, M. Brunner) PP1; 3:3 (37:48) A. Meixner (S. Casorso);
4:3 (55:42) A. Meixner; 4:4 (57:58) H. Crowe (S. Campell); 5:4 (59:48) K. Spurling (A. LaCombe);

11:00 Uhr Spiel um Platz 3: Aisulu Almaty – KMH Budapest
Almaty übernahm gleich die Initiative und kam früh zum 1:0. Einen Schuss konnte KMH-Goalie Anikó Németh nicht festhalten und Zarina Tukhtiyeva traf per Bauerntrick (3.). Mit der ersten Strafe der Partie folgte Tor Nr. 2 des Spiels. Budapest gelang in Unterzahl der Ausgleich. Hanna Pinter traf zwar den Puck nicht richtig, aber genau das half, um Aizhan Raushanova im Tor von Almaty zum 1:1 zu überwinden (5.). Budapest war nun das etwas bessere Team, aber die erspielten Torchancen konnten nicht genutzt werden. Anders Almaty, mitten in diese Phase erzielt Meruyert Ryspek das 2:1 (12.). Das war es dann auch schon mit Zählbarem aus den ersten 20 Minuten, denn beiden gelang in den restlichen Minuten nicht mehr viel.
Viel passierte nicht im 2. Drittel, beide Abwehrreihen ließen nur wenige Torchancen zu. Die wenigen vorhandenen Chancen konnten nicht genutzt werden.
Auch im letzten Drittel waren erfolgsträchtige Aktionen eher die Ausnahme,  dennoch gab es Torjubel. Fünf Minuten vor dem Ende schien Meruyert Ryspek mit dem 3:1 für eine Vorentscheidung zu sorgen, doch eine Minute später wurde es wieder spannend. Jelena Grkovic zog ab und es stand nur noch 3:2. KMH setzte alles auf eine Karte und wurde belohnt. 33 Sekunden vor dem Ende traf Bernadett Németh zum umjubelten 3:3.
Die Verlängerung gehörte Budapest, sie hatten einige gute Torchancen. Tore gab es aber keine, also gab es ein Penaltyschießen. Einzige erfolgreiche Schützin im Penaltyschießen war Alena FUX und somit belegt Aisulu Almaty in diesem Jahr den 3. Platz.
Strafen: Almaty 6 (2/4/0), Budapest 6 (4/0/2)
Tore:
1:0 (02:43) Z. Tukhtiyeva (A. Fux , R. J. Cruickshank); 1:1 (04:49) H. Pinter (L. Szelenyi)  SH1; 2:1 (11:40) M. Ryspek (A. Fux, Z. Tukhtiyeva);
3:1 (54:03) M. Ryspek (Z. Tukhtiyeva, O. Konysheva); 3:2 (55:58) J. Grkovic (A. Gowie); 3:3 (59:27) Bernadett Németh (P. Pravlikova, A. Gowie)
4:3 (65:00) A. Fux PS;

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