EWHL: Wien und Salzburg im Finale

EWHLNorbert Stramm

Titelverteidiger EHV Sabres Wien zieht durch ein 5:1 (1:0/2:1/2:0) über KMH Budapest als erstes Team ins Finale des EWHL-Finalturniers ein. Die Vorrundenspiele hatte Almaty für sich entschieden, im Halbfinale des EWHL-Wettbewerbs unterlagen sie den Salzburg Eagles mit 2:3 (0:0/2:3/0:0).

EHV Sabres Wien – KMH Budapest 5:1 (1:0/2:1/2:0)
Als Tabellenerster aus dem Grunddurchgang gingen die Sabres als Favorit in dieses Spiel, aber Budapest hat im letzten Spiel der Vorrunde bewiesen, dass sie in der Lage sind die Sabres zu schlagen. Gegentore verhindern sollten die Goalies Nicole Arnberger (Wien) und Ashley Kuechle (Budapest).
Wien übernahm gleich die Initiative und setzte Budapest früh unter Druck. Und so fiel der erste Treffer der Partie nach bereits 125 Sekunden. Esther Kantor spielte Goalie sowie Abwehrspielerin aus und schob den Puck ins Tor. Wien blieb während des gesamten Drittels überlegen, Budapest griff nur selten an. Diese seltenen Angriffe waren aber sehr gefährlich, ein Treffer war den Ungarinnen jedoch nicht vergönnt. Wien erging es aber nicht besser und so blieb es beim 1:0 nach 20 Minuten.
Auch im 2. Drittel hatte Wien die besseren Torchancen, zwei Schüsse landeten zusätzlich an der Latte. Und wie so oft in solchen Spielen fiel dann der Ausgleich. Drei Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe der Partie traf Petra Pavuk aus dem Gewühl heraus zum 1:1 (31.). Wien zwar weiter überlegen, Budapest kam aber zu immer mehr Breaks und sorgte mit diesen für viel Gefahr vor dem Wiener Tor. Drei Minuten vor der Pause gelang Wien dann doch noch der Führungstreffer. Ein Break verwandelt Kaitlin Spurling zum 2:1. 35 Sekunden vor der 2. Pause gelingt Sarah Casorso innerhalb einer Druckphase der 3:1-Pausenstand.
13 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da fiel die Vorentscheidung in diesem Halbfinale. Kaitlin Spurling stocherte den Puck zum 4:1 über die Torlinie. Die letzten Zweifel an einem Finaleinzug stocherte erneut Kaitlin Spurling weg. Sie traf sechs Minuten vor dem Ende zum 5:1.
Die Sabres ziehen damit als erstes Team ins Finale ein und können somit ihren Titel verteidigen. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre für beide Teams hier noch mehr drin gewesen.
Strafen: Wien 6 (0/2/4), Budapest 0 (0/0/0)
Tore:
1:0 (02:05) E. Kantor (A. Meixner);
1:1 (30:37) P. Pavuk PP1; 2:1 (36:30) K. Spurling (A. Meixner); 3:1 (39:25) S. Casorso;
4:1 (40:13) K. Spurling (A. Meixner); 5:1 (53:07) K. Spurling;

20:00 Uhr Aisulu Almaty – DEC Salzburg Eagles
Salzburg zweiter Finalist
Die Vorrundenspiele hatte Almaty für sich entschieden, im Halbfinale des EWHL-Wettbewerbs unterlagen sie den Salzburg Eagles mit 2:3 (0:0/2:3/0:0).
Beiden Teams gelang es im 1. Drittel nur selten, zu richtig gefährlichen Torchancen zu kommen. Die Abwehrreihen räumten gut ab und so blieb den Goalies Aizhan Raushanova (Almaty) und Jule Friend (DEC) nur wenig zu tun. Torlos ging es in die erste Pause.
Aus dem Spiel ging also für beide nicht viel und so war es ein Sololauf, der den ersten Treffer brachte. Alessandra Lopez ging durch und erzielte nach 23 Minuten das 0:1. Fünf Minuten später half ein Nachschuss zum 0:2, Torschützin diesmal Marlene Brunner. Diesen Treffer konnte Almaty schnell kontern, Alexandra Feklistova verkürzte eine Minute später auf 1:2. Und es kam noch besser für Almaty, denn Zarina Tukhtiyeva glich in der 36. Minute aus. 56 Sekunden später führten die Eagles wieder, denn Sarah Campell überwand Almatys Goalie zum 2:3 Pausenstand.
Es wurde viel gekämpft im letzten Drittel und beide Teams hatten zum Teil sehr gute Torchancen. So blieb es bis zum Ende ein spannendes Spiel. Tore fielen aber keine mehr und so gewann Salzburg nach drei Niederlagen im Grunddurchgang das wichtigste Spiel der Saison gegen Almaty.
Strafen: Almaty 8 (0/4/4), Salzburg 8 (4/2/2)
Tore:
0:1 (22:07) A. Lopez (M. Hager); 0:2 (27:33) M. Brunner (T. Grascher, H. Crowe); 1:2 (28:26) A. Feklistova (A. Fux, Z. Tukhtiyeva); 2:2 (35:03) Zarina Tukhtiyeva (X. Bushuyeva); 2:3 (35:59) S. Campell (H. Crowe);

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