Eisladies verpassen Pokalturnier, Planegg bangt um Meisterschaft

OSCBNorbert Stramm
Dem ESC Planegg/Würmtal gelang beim zweiten Spiel gegen die OSC Eisladies die Revanche, mit 2:6 (0:2/1:1/1:3) unterlagen die Eisladies dem Titelverteidiger.

Änderungen bei den Aufstellungen gab es bei beiden Teams keine, lediglich die Startgoalies wurden gewechselt. Beim OSC begann Marie Düsberg, bei Planegg Julia Graunke. Unter den Zuschauern war auch eine Abordnung des Vereins Neuköllner Talente. Der Verein wurde im Januar von den Eisladies und dem ERSC Berliner Bären durch die Erlöse aus dem Winter open Classic Game unterstützt, nun erfolgte ein Besuch bei den Eisladies, natürlich auch mit dem Zweck durch lautstarke Unterstützung die Eisladies zusätzlich zu motivieren.

Und wieder ging es gut los für die Gäste, denn nach bereits vier Minuten gingen sie in Führung. Ein von Marie Düsberg abgewehrter Schuss prallt an Theresa Wagner und von ihr ins Tor. Der Treffer gab den Gästen Auftrieb, sie kamen zu weiteren Chancen. Die Eisladies aber immer wieder mit gefährlichen Breaks, Planegg musste also immer aufpassen. Dennoch gelang nur den Gästen im 1. Drittel ein weiteres Tor und wieder mit etwas Glück. Kayla Campero stocherte den Puck drei Minuten vor der Pause zum 0:2 ins Tor.
75 Sekunden waren im 2. Drittel gespielt, da vollendete Kayla Campero ein Break von Planegg zum 0:3.  Gelaufen war die Partie damit aber noch nicht, denn die Eisladies kämpften. Und wer sonst als Lisa Schuster, mit ihrem vierten Treffer an diesem Wochenende, sollte den OSC wieder ins Spiel bringen. Zwei Minuten nach dem 0:3 verkürzte sie in Überzahl auf 1:3. Beide Teams hatten in diesem Drittel weitere Chancen, die Gäste hatten ein paar mehr. Es blieb aber beim 1:3 nach 40 Minuten.

Die letzten Hoffnungen, hier noch zu einem Punkt zu kommen, waren für den OSC nach sechs Minuten des letzten Drittels verschwunden. Kerstin Spielberger ging alleine durch und alle Versuche, sie zu stoppen, misslangen. Die Vorentscheidung in diesem Spiel. Die Eisladies versuchten wirklich alles, um das Spiel noch zu drehen und begannen bereits acht Minuten vor dem Ende immer wieder den Goalie vom Eis zu nehmen. Immerhin wurde der Mut durch das 2:4 von Lisa Schuster belohnt (57.). Dann aber direkt im Gegenzug das 2:5 durch Sarah MacDonnell und somit die Entscheidung. Das 2:6 von Kerstin Spielberger war dann nur noch das Endergebnis.

Das Pokalturnier können die Eisladies nun nicht mehr erreichen, Planegg kann aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden. Das sind die Fakten nach diesem Spieltag. Planegg muss nun auf eine Niederlage von Memmingen gegen den ERC Ingolstadt hoffen. Die Eisladies fahren in 14 Tagen zum letzten Bundesligawochenende nach Mannheim.

Schiedsrichter: S. Hunnius – R. Ehlers, M. Schewe
Strafen: OSC 4 (2/2/0), ESC 6 (0/2/4)
Tore:
0:1 (03:27) T. Wagner (S. MacDonnell, K. Campero); 0:2 (16:33) K. Campero (S. MacDonnell, T. Wagner);
0:3 (21:15) K. Campero (S. MacDonnell, T. Wagner); 1:3 (22:40) L. Schuster (N. Kamenik, A. Parker) PP1;
1:4 (45:37) K. Spielberger SH1; 2:4 (56:53) L. Schuster (A. Parker, K. Fring); 2:5 (57:58) S. MacDonnell; 2:6 (58:18) K. Spielberger (J. Zorn, R. Richter);

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