Wieder fehlte nicht viel…

OSCBNorbert Stramm
Auch das zweite Spiel zwischen dem ECDC Memmingen und den SOC Eisladies Berlin war an Spannung kaum zu überbieten. 2:1 (1:0/0:1/1:0) gewann der ECDC ein hart umkämpftes, aber jederzeit faires Spiel.

Mit dem schon obligatorischen Goaliewechsel als einzige Änderung zum Vortag gingen die Eisladies in diese 2. Partie gegen den ECDC Memmingen, Marie Düsberg begann also diesmal. Und natürlich wollten sie wieder versuchen, den Gegner ein wenig zu ärgern. Bei den Gastgeberinnen gab es keine Änderungen, Franziska Albl begann wieder im Tor.

Wie am Vortag war gleich Dampf in der Partie und beide Goalies bekamen ein paar Schüsse aufs Tor. Das erste Powerplay des Spiels sorgte auch für den ersten Treffer. Memmingen in Überzahl und gegen einen Schuss von Carina Strobel von der blauen Linie hatte Marie Düsberg keine Chance (8.). Drei Minuten später die größte Chance der Eisladies bis zu diesem Zeitpunkt, ein Penalty. Susann Götz wurde kurz vor dem Tor gebremst, mit dem fälligen Penalty scheiterte sie aber an Franziska Albl. Und wie am Vortag hatten beide bis zur Pausensirene weitere, teils gute Torchancen, die aber nicht genutzt werden konnten.

Mit leichten Vorteilen von Memmingen ging es im 2. Drittel weiter. Die Eisladies aber mit einigen Kontern, die ebenfalls für Gefahr sorgten. Der Druck von Memmingen wurde im Laufe des Drittels immer größer, aber die Abwehr des OSC hielt diesem Druck stand. Und 83 Sekunden vor der Pause nutzte der OSC sein ebenfalls erstes Powerplay zum Ausgleich. Hanna Amort traf per Nachschuss zum 1:1.

Die Eisladies versteckten sich im letzten Drittel keinesfalls und so musste Memmingen immer aufpassen. Acht Minuten vor dem Ende passierte es dann doch, Julia Seitz stochert den Puck über die Linie des OSC-Tores. Zuvor hatte der OSC gerade eine Strafzeit überstanden. Der Rest war dann wieder nichts für schwache Nerven. Beide Teams zogen ihre Auszeit und der OSC nahm den Goalie vom Eis. Es nutzte nichts, es blieb beim knappen 2:1 für Memmingen.

Es waren die vielleicht besten Saisonspiele der Eisladies, nur leider gab es keine Punkte. Verdient wären sie gewesen. Zum Abschluss wurden noch die Spendendosen der Sammlung für den Verein Kämpfen für Paul e.V. an Kathrin Fring übergeben, die sich im Namen des Vereins recht herzlich für die Unterstützung bedankt.

Am kommenden Wochenende ist Länderspielpause, in 14 Tagen kommt dann Meister ESC Planegg-Würmtal nach Berlin.

Schiedsrichter: M. Klein – Ch. Deffner, R. Jung
Strafen: ECDC: 2 (0/2/0), OSC 4 (2/0/2)
Tore:
1:0 (07:48) C. Strobel (N. Eisenschmid) PP1;
1:1 (38:37) H. Amort (L. Schuster) PP1; 2:1 (51:06) J. Seitz (D. Gleissner, K. Keon);

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