Gute Leistung, aber leider keine Punkte

OSCBPressemeldung OSC Berlin

Wesentlich enger und spannender ging es beim 2. Spiel zwischen dem ESC Planegg-Würmtal und den OSC Eisladies Berlin zu. Nach einem tollem Spiel gewann Planegg mit 5:3 (1:0/2:2/2:1).
Mit unverändertem Personal gingen die Eisladies in die zweite Partie gegen den ESC Planegg. Im Tor begann Marie Düsberg, ein Wechsel der bereits vorher geplant war und nichts mit dem Ergebnis vom Vortag zu tun hatte. Da die Hälfte der Mannschaft zuletzt kränkelte, war es natürlich auch die Frage, wie das Team die Partie vom Vortag verkraftet hat. Bei Planegg war Franziska Feldmeier mit dabei, im Tor stand Julia Graunke.
Nach dem Warm-Up musste beim OSC auch noch Hanna Amort passen, die Personaldecke wurde also noch kleiner. Dennoch begannen die Eisladies sehr gut und hatten gleich einige Chancen. Es dauerte ein wenig, dann kamen auch die Pinguine vor das Berliner Tor. Das erste Powerplay für die Gastgeberinnen führte dann zum ersten Treffer der Partie. Die Scheibe lief wieder gut und einen Schuss konnte Marie Düsberg noch abwehren, den Nachschuss aber verwandelte Kerstin Spielberger (11.). Es lief nun besser beim Titelverteidiger und die Torchancen häuften sich. Beide Teams konnten bis zur Pause aber keine weitere Chance nutzen.
Es blieb ein ausgeglichenes Spiel, nur gab es insgesamt zunächst weniger Torchancen für beide Teams. Dann die 26. Minute. Erst rettete Marie Düsberg nach einer dieser tollen Kombinationen von Planegg mit einer Glanztat, aber daraus entwickelt sich ein Break, den Nina Kamenik zum 1:1 Ausgleich nutzte. Zu diesem Zeitpunkt ein insgesamt gerechter Spielstand. Dann ging es Schlag auf Schlag. Kayla Campero (34.) und Kerstin Spielberger (35.) bringen Planegg mit einem Doppelschlag mit 3:1 in Führung. OSC-Coach Paul Hoth nahm sofort eine Auszeit und das mit Erfolg. Denn Alexandra Parker verkürzte 31 Sekunden später auf 3:2. Beide schenkten sich nichts und so ging es bis zum Drittelende hoch her auf dem Eis. Tore gab es aber keine mehr.
Die ersten fünf Minuten des Schlussabschnitts gehörten Planegg, der OSC überstand diese Phase aber unbeschadet. Und kam dann ebenfalls zu einigen Möglichkeiten. Innerhalb von zwei Minuten fiel dann die Entscheidung in diesem sehr guten Spiel. Erst trifft Kayla Campero mach 50 Minuten zum 4:2, dann fälscht Monika Bittner einen Schuss zum 5:2 ab (52.). Die Eisladies gaben aber nicht auf und konnten durch Lisa Schuster auf 5:3 verkürzen (53.). Weiterer Einsatz beider Teams wurde nicht belohnt, es blieb bei diesem Ergebnis.
Einsatz und Moral stimmten an diesem Wochenende und beide Goalies zeigten eine gute Leistung. Man sollte die Eisladies also im Kampf um den 4. Platz nicht abschreiben, sie bleiben im Rennen um den letzten Teilnehmerplatz beim DEB-Pokalturnier 2016.
Amy Young: „Ich bin zufrieden. Im ersten Spiel haben wir nur 40 Minuten mithalten können, heute 60 Minuten. Aber das ist unser Problem der ganzen Saison. Es war gut für unser Selbstvertrauen das wir dieses Spiel über 60 Minuten Konstanz gut gespielt haben und das obwohl einige nicht richtig fit waren. Planegg ist einfach gut. Sie haben mit das Beste Powerplay der Liga und da haben wir heute gut gegengehalten. Wir haben eine Powerplayquote von null Prozent an diesem Wochenende, es war nicht so effektiv wie wir uns das vorstellen. Aber auch da muss man bedenken, dass uns einige wichtige Powerplayspielerinnen gefehlt haben. Vor allem mit dem heutigen Spiel sind wir sehr zufrieden. Wir fahren mit dem besten Spiel der letzten acht Wochen nach Hause.“
Am kommenden Wochenende geht es weiter, dann kommen die Hannover Lady Scorpions in den Wellblechpalast. Spielbeginn ist wie immer am Samstag um 19:00 Uhr und am Sonntag um 13:00 Uhr. Hier gilt es weitere wichtige Punkte im Kampf um 4. Platz.
Schiedsrichter: A. Niejodek – M. Büse, S. Velkoski
Strafen: Planegg 6 (2/4/0), OSC 12 (6/2/4)
Tore:
1:0 (10:46) K. Spielberger (S. MacDonnell, J. Zorn) PP1;
1:1 (25:39) N. Kamenik; 2:1 (33:18) K. Campero (S. MAcDonnall, V. Harrer); 3:1 (34:09) K. Spielberger (M. Pink); 3:2 (34:40) A. Parker (A. Bartsch);
4:2 (49:51) K. Campero (S. MacDonnell, T. Wagner); 5:2 (51:57) M. Bittner (J. Zorn, S. Kratzer) PP1; 5:3 (52:15) L. Schuster (K. Fring, N. Kamenik);

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