Pinguine schlagen die Ladies erneut

ESVKSchiedsrichter machen ihr eigenes Spiel

(hhö) Am Freitag traf das Team der Puckladies auf die Nachbarn in Königsbrunn. Heute wollten sie alles besser machen als im Hinspiel vor 3 Wochen, als sie den Pinguine auf eigenem Eis mit 0:5 unterlagen.
Aber gleich von Beginn an bestürmten die Pinguine das  Gehäuse der Puckladies, in dem C. Ullmann schon nach 14 Sekunden eingreifen musste um Schlimmes zu verhindern. Und die Gastgeberinnen ließen nicht locker, sodass die Ladies nicht zu ihrem Spiel finden konnten. Vielmehr verkrampften sie zusehends, als sie mit Einzelaktionen erzwingen wollten, was spielerisch nicht so recht gelang. Es war zwar eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel zu erkennen, aber am Abschluss scheiterten sie nicht zuletzt auch an der Torfrau der Pinguine, die ihren Kasten zunächst sauber halten konnte. Allerdings musste sie sich in der 6. Minute geschlagen geben, als sie unmittelbar vor ihrem Gehäuse den Überblick verlor, was K. Schor nutzte, um die Ladies in Führung zu bringen. In der 10. Minute dann fiel  der 1. Treffer für die Pinguine durch J. Geml, die frei zum Schuss vor dem Tor der Ladies auftauchte. Nur 5 Minuten später erhöhte S. Eschenlohr völlig frei stehend zum 2:1 und noch einmal 5 Minuten später stellte J. Geml mit ihrem Treffer zum 3:1 einen verdienten, aber in der Höhe zu deutlichen Pausenstand nach dem 1. Spielabschnitt her.
Gleich zu Beginn des 2. Drittels wurden die Ladies dann kalt erwischt, als nach nur 30 Sekunden S. Selzer zum 4:1 traf. Aber die Ladie steckten nicht auf, wehrten sich um kamen nur 1 Minute später durch einen Treffer von N. Rehder auf 4:2 heran. Als dann in der 31. Minute zunächst  F. Leinsle und 20 Sekunden später K. Schor zum 4:4 Ausgleich trafen, war alles möglich. Erneut war es J. Geml, die noch im 2. Drittel erneut die Führung für die Pinguine herausschoss.
Im letzten Spielabschnitt kämpften beide Teams um die Entscheidung. Aber nicht so, wie der offizielle Spielbericht mit insgesamt 42 Strafminuten und 2 Disziplinarstrafen es vermuten lässt. Eine unglaublich schlechte Schiedsrichterleistung, die beide Teams betrafen, ließ vermuten, dass beide Unparteiischen von Beginn an überfordert waren, als sie ein kampfbetontes aber faires Spiel völlig zerpfiffen. Die Ladies kamen aber nicht mehr zum Ausgleich, sondern mussten 2 Minuten vor Schluss noch einen Treffer von S. Selzer zum 6:4 Endstand hinnehmen.
Die Begegnung beider Teams endete dann mit einem unschönen Zwischenfall, als eiin Betreuer der Pinguine eine Spielerin der Ladies im Gang zur Kabine so unsanft zur Seite stieß, dass diese mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste und anschließend für wenigstens das nächste Spiel ausfiel. Eine Geschichte, die man im Sport wirklich nicht erleben möchte.

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