Wechselbad der Gefühle mit zwei Punkten

OSCB06.12.2015 – Pressemitteilung OSC Eisladies Berlin

Sie hatten das zweite Spiel in Langenhagen eigentlich schon für sich entschieden, aber dann ließen die Eisladies dem Gastgeber doch noch einen Punkt. 4:5 nach Penaltyschießen (0:0/2:2/2:2 – 0:1) unterlag Bundesligaaufsteiger Hannover Lady Scorpions am Ende nach intensiv geführten 60 Minuten.

Es gab bei den Gastgeberinnen Änderungen in den Aufstellungen, Sophia Agostinelli und Reina Mia Wajngarten fehlten ebenso wie die gesperrte Kelsey Soccio. Neu dabei dafür Fenja Burmeister, im Tor startete wieder Katharina Werner. Beim OSC fehlte nach dem harten Check vom Vortag Laura Kluge, im Tor begann Marie Düsberg.

Wieder gingen beide Teams ein hohes Tempo und kamen zu zahlreichen Torchancen. Beide Goalies machten aber einen guten Job und wehrten alles ab, was aufs Tor kam. So war es nicht überraschend, dass es in den ersten 20 Minuten keinen Torjubel gab.
Im 2. Drittel fielen dann auch Tore, die ersten für den Aufsteiger. Stephanie Ramsay und Paula Nix (25./28., trafen jeweils bei doppelter Überzahl mit einem Schlenzer unter die Latte. Die Eisladies kämpften aber weiter und konnten durch einen Penalty den Anschlusstreffer erzielen. Lisa Schuster verwandelte den Strafschuss nach 32 Minuten ganz sicher. Und 45 Sekunden vor der Pause erzielte Anna Düsberg in Überzahl nach schöner Vorarbeit von Vanessa Gasde sogar den Ausgleich. Es gab einige harte Aktionen in den letzten Minuten dieses Spielabschnitts und so kam die Pause gerade recht, um einige Gemüter wieder zu beruhigen.

Es blieb eine intensiv geführte Partie, mit der der Schiedsrichter in einigen Momenten seine Schwierigkeiten hatte. Beide kämpften um jeden Puck, hatten aber auch sehr gute Einschussmöglichkeiten. Tore fielen auch noch, die Eisladies gingen fünf Minuten vor dem Ende durch Nina Kamenik in Führung. Sie setzte sich energisch durch und ließ den Goalie keine Chance. Als Anne Bartsch dann 165 Sekunden vor dem Ende das 2:4 erzielte, schien die Partie gelaufen. Beide OSC-Tore fielen übrigens in Überzahl. Doch dann schienen die Eisladies sich an Nikolaus zu erinnern und verteilten Geschenke. Pia Szalowski (59.) und 45 Sekunden vor dem Ende Emily Nix nahmen diese an und retteten dem Aufsteiger einen Punkt.
Im Penaltyschießen sicherte dann Alexandra Parker den Eisladies den Zusatzpunkt und damit fünf Punkte aus dem Premierenwochenende.

Trainer Paul Hoth: „Man kann von heute mitnehmen, dass wir einen Punkt verloren haben, aber gegen einen erwartet starken Gegner. Besonders Probleme bereitet hat uns Emily Nix, denn wir haben eigentlich nicht gegen die Lady Scorpions Hannover gespielt, sondern gegen Emily Nix. Und das hat uns in den letzten 2 Minuten leider um einen verdienten Sieg gebracht. Man merkt, dass wir als Team noch wachsen müssen und auch cleverer werden müssen, um solche engen Spiele zu gewinnen. Dennoch bin ich mit der Leistung meiner Spielerinnen in beiden Spielen zufrieden.“

Am kommenden Wochenende geht es zum letzten Auswärtswochenende des Jahres nach Ingolstadt und da sollten die Eisladies über die gesamte Spielzeit aufmerksam sein.

Schiedsrichter: M. Iwert – J.-T. Meyer, F. M. Falten
Strafen: Hannover 20 (2/8/10), OSC 12 (2/8/2)
Tore:
1:0 (24:04) S. Ramsay (B. Evers, P. Szalowski) PP2; 2:0 (27:43) P. Nix (P. Szalowski , S. Ramsay) PP2; 2:1 (31:14) L. Schuster PS; 2:2 (39:15) A. Düsberg (V. Gasde) PP1;
2:3 (54:34) N. Kamenik (H. Amort) PP1; 2:4 (55:21) A. Bartsch (H. Amort, N. Kamenik) PP1; 3:4 (58:15); 3:4 (58:15) P. Szalowski (B. Evers, S. Ramsay); 4:4 (59:15) E. Nix (P. Nix, B. Evers)
4:5 (65:00) A. Parker GWS

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