Mit den beiden Amerikanerinnen ist der Kader des ESC Planegg nun komplett. Diese kamen vergangenes Wochenende in München an und lernten das Team bereits beim Turnier in Melnik (CZ) kennen.
19.08.2010, 21:45
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Prag gewinnt Vorbereitungsturnier in Melnik (CZE)
International
Alexander
ESC Planegg unterliegt im Finale
Quelle: http://www.ewhj.org
Das zweitägige Vorbereitungsturnier in Melnik (CZE) bedeutete am ersten Turniertag für alle Teams zwei Spiele über die volle Distanz zu absolvieren. Dabei erwischte Prag mit der amerikanischen Testspielerin Kate Wolgemuth gegen die junge Auswahl aus Saskatoon einen guten Start und fegte die Kanadierinnen mit 7:0 (2:0; 4:0; 1:0) vom Eis. In der zweiten Partie rang der ersatzgeschwächte ESC Planegg den HC Kladno knapp, aber bei ständiger Führung sicher mit 4:2 (2:1; 1:0; 1:1) nieder. Nach nur drei Stunden Pause unterlag Kladno im innertschechischen Duell Slavia Prag mit 1:4 (0:1; 1:3; 0:0). Planegg gewann das Abschlussspiel des ersten Turniertags gegen die Auswahl aus Saskatoon mit 6:1 (2:0; 2:1; 2:0).
Allerdings erlitten in diesem Spiel sowohl Mirjam Ludwig als auch Michaela Grittl Gehirnerschütterungen, Grittl musste sogar ins Krankenhaus zur Untersuchung. "Meine Spielerin, die diese Verletzung verursachte, hatte so ein schlechtes Gewissen, dass sie deswegen die ganze Nacht nicht schlafen konnte", berichtete Les Pethick, der Headcoach der kanadischen Mädchen, die die härtere europäische Spielweise nicht gewohnt waren, und im Versuch dagegenzuhalten teilweise einige unglückliche Aktionen verursachten. Dennoch sorgten gerade sie für ein besonderes Flair bei diesem Turnier. Um die 4'000 kanadische Dollar pro Person mussten die Spielerinnen sowie die sie zahlreich begleitenden Eltern und Geschwister für den Trip nach Europa bezahlen. "Leider konnten sich das einige meiner besten Spielerinnen nicht leisten", so Pethick etwas wehmütig. Rund 40 Familienangehörige machten auf den Tribünen lautstark Stimmung wenn ihre Mädchen spielten, bejubelten Rettungstaten der Torfrauen und vor allem erfolgreiche Torabschlüsse. Wie beim zwischenzeitlichen 1:4 gegen Planegg, als Breanna Olafson in Unterzahl den Ehrentreffer erzielte. Noch mehr Grund zum Jubel gab es dann beim letzten Auftritt der kanadischen Auswahl, als diese in ihrem letzten Turnierspiel gleich vier Mal erfolgreich war. Dass das Spiel dennoch mit 4:8 (2:5, 2:1, 0:2) verloren ging, tat der guten Laune keinen Abbruch.
Im letzten Turnierspiel standen sich mit Prag und Planegg die beiden stärksten Mannschaften im Kampf um den Turniersieg gegenüber. Zwar ging Planegg kurz vor Ende des ersten Drittels durch Monika Bittner mit 1:0 in Führung und konnte diese Führung nach torlosem Mitteldrittel, in dem vor allem ein fliegender Torhüterinnenwechsel (Nadja Gruber für Susanne Seessle) bei Planegg für Unterhaltung sorgte, auch in den Schlussabschnitt retten. Zwischen der 44. und 47. drehte Prag dann aber das Spiel mit drei Treffern. Insbesondere der Doppelschlag zum 2:1 (Studentova) und 3:1 (Wolgemuth) innerhalb von nur elf Sekunden schmeckte Planeggs Trainer Lehman nicht. Alle folgenden Offensivbemühungen des deutschen Vizemeisters blieben erfolglos, elf Sekunden vor Spielende besiegelte Simona Studentova mit ihrem dritten Treffer in diesem Spiel durch ein Empty-Net-Goal die Planegger Niederlage.
Während sich der ESC Planegg in dieser Woche mit einem mehrtägigen Trainingslager in Bad Tölz (Trainer Michael Lehmann: "Es gibt viel zu tun!") sowie drei Spielen in der Schweiz am Wochenende darauf der Saison nähert, steht für Prag, das in dieser Saison übrigens ohne Ausländerinnen die nationale Runde bestreiten möchte, der nächste Kräftevergleich bereits vor der Tür. Beim Turnier am kommenden Wochenende in Brumov dürfte ein zweiter Turniersieg weitaus schwerer fallen, denn mit Slovan Bratislava, den Vienna Sabres und vor allem dem aktuellen EWCC-Champion Tornado Moskau stehen hochkarätige Gegner von Freitag bis Sonntag auf dem Eis. (rainer gmach)
10.08.2010, 21:29
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Ankündigung: European Women Gold Cup 2010
EWGC
Alexander
Erste Ausgabe des Internationalen Turniers in Salzburg
Der European Women Gold Cup 2010, wird analog zum Spengler Cup für die Damen eingeführt.
Zeit: 27. – 30. Dezember 2010
Ort: Eisarena Volksgarten - Salzburg
Ein ehrgeiziges Ziel verfolgt das Organisationsteam in Österreich: Analog zum berühmten Spengler Cup in Davos möchte man ein internationales Turnier in Salzburg etablieren.
Für die erste Ausgabe wurden 4 Teams eingeladen. Das Teilnehmerfeld soll jedoch in Zukunft auf 6 Teams erweitert werden:
Mannschaften:
GER-Planegg (deutscher Pokalsieger)
CAN-University of Lethbridge Calgary (Universitäts-Mannschaft)
CH-Lions Zürich
IHA-Team: Spielerinnen aus Wien (Sabres), Salzburg, Steiermark
Zu den Platzierungspokalen wird der Sieger noch einen Wanderpokal überreicht bekommen, gesponsert von JUFA (Jungendfamiliengästehaus), der nächstes Jahr weitergereicht wird.
Das Turnier findet die volle Unterstützung durch den deutschen (DEB) und österreichischen Eishockeyverband (ÖEHV). Dr. Dieter Kalt vom ÖEHV ist sicher, dass die Durchführung des Turniers einen weiteren Motivationsschub für das Fraueneishockey bringen wird.
Spielplan:
Dienstag, 28. Dezember 2010
16:00 Uhr: IHA-Team (AUT) vs. ESC Planegg (GER)
20:00 Uhr: ZSC Lions (CH) vs. University of Lethbridge (CAN)
Mittwoch, 29. Dezember 2010
16:00 Uhr: ESC Planegg (GER) vs. ZSC Lions (CH)
20: 00 Uhr: University of Lethbridge (CAN) vs. IHA-Team (AUT)
Donnerstag, 30 Dezember 2010
12:00 Uhr: ZSC Lions (CH) vs. IHA-Team (AUT)
16:00 Uhr: University of Lethbridge (CAN) vs. ESC Planegg (GER)
31.07.2010, 09:45
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Teilnehmer der EWHL 2010/2011
EWHL
Alexander
Nach letzten Informationen werden 2010/2011 folgende Teams in der EWHL starten:
Salzburg, Wien Sabres, Wien Flyers, Maribor, ESC Planegg, Martin (Slovakai), Nationalteam Holland und Bratislava
Auf den ersten Blick scheint es ein gutklassiges und ausgeglichenes Teilnehmerfeld zu sein. Der grosse Schwachpunkt aus Agordo hat nicht gemeldet. Die Teilnahme einer Nationalmannschaft ist ein Novum - aber letztlich nur konsequent.
Der ESC Planegg ist natürlich bestrebt seinen Titel zu verteidigen.
In den nächsten Tagen sollen die ersten Termine veröffentlicht werden - dann wird man auch sehen, ob noch ein Teilnehmer abgesprungen ist.
08.03.2010, 08:46
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Rückblick zum DEB Pokalturnier Berlin: von lahmer Technik, coolen Mädels und einer haltenden Serie
DEB Pokal
Alexander
Norbert Stramm für http://www.radio-eiskalt.de
08.03.2010
Das DEB-Pokalturnier in Berlin hatte, wie für ein Turnier üblich, viel zu bieten. Diesmal geht es um Technik, Spannung und eine nicht endende Serie.
Ich habe ja in über 26 Jahren Eishockey schon viel erlebt, aber dennoch gibt es immer wieder neue Erlebnisse. Es war alles angerichtet im Welli. Die Teams waren da, die Schiris, unter ihnen Olympiaschiedsrichterin Nicole Hertrich, waren auch schon gespannt auf das Turnier, DEB-Vize Bodo Lauterjung natürlich auch und natürlich schaute sich auch Bundestrainer Peter Kathan seine Nationalspielerinnen an. Wo und wann hat man schon Gelegenheit, fast alle auf einmal zu sehen? Nach und nach trafen auch Besucher ein. Nur, wo war mein Laptop, den mir jemand zur Verfügung stellen wollte? Denn ohne Laptop und Internetzugang war nun mal keine Berichterstattung möglich. Das Teil kam mit einer gewaltigen Verspätung im Welli an. Man munkelt, der Laptop ist auf dem Seeweg von der Havel, also vom tiefsten Westen Berlins, zum Sportforum im Ostteil dieser großen Stadt gedampft. Genau weiß man das aber nicht, es würde aber die Verspätung erklären... Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal SORRY, für den verspäteten Beginn der Berichterstattung.
Sportlich war es wieder eine tolle Vorrunde. Und diese begann ja auch gleich mit einer kleinen Überraschung. Nicht, dass Memmingen in der Gruppe A gegen Riessersee gewinnt, war dabei die Überraschung, sondern eher das wie. Garmisch war noch gar nicht richtig im Turnier angekommen, da waren sie auch schon wieder raus aus selbigen. Und mit dem 0:3-Rückstand nach dem 2. Drittel, also 30 Minuten, waren sie noch gut bedient. Das 1:3 störte Memmingen nicht mehr, die ersten drei Punkte waren im Sack. Danach ging es für Memmingen gegen den deutschen Meister OSC um den Einzug ins Finale. Die Damen vom ECDC wollten natürlich versuchen, den Favoriten zu ärgern. Das gelang allerdings nur bedingt, die Mädels aus Berlin ließen sich von den Chancen der Gäste nicht beeindrucken und gewannen klar, wenn auch etwas zu hoch, mit 6:2. In diesem Spiel schlug auch wieder ein Mitglied der inzwischen schon berüchtigten "Pampersbande" zu. Vanessa Gasde erzielte ihr erstes Tor für die Eisladies. Schwerer tat sich der OSC gegen den SC Riessersee. Nach dem verpatzten Auftakt drängten sie auf Wiedergutmachung. Das gelang zumindest so weit, dass sie die Eisladies ganz schön ärgerten. Erst ein Zwischenspurt im 2. Drittel sorgte für eine beruhigende 3:0 Führung. Garmisch verlor wie schon im ersten Spiel mit 1:3 und musste damit am Sonntag wieder im Eröffnungsspiel ran...
Geärgert hat mich dann auch noch der Laptop. Mitten im zweiten Spiel der Eisladies war plötzlich die Internetverbindung weg. Und alle versuche diese wiederherzustellen schlugen fehl. Klasse, Noppe und Technik sind eh zwei gute Kumpels. Carrus neben mir schüttelte auch nur den Kopf. Also Besitzer Otto Eigen angerufen. Der kam dann auch für seine Verhältnisse sehr schnell zu uns und stellte nach längerer Untersuchung des Patienten fest: Guthaben der Prepaid Karte alle. Dabei hatte er die am Tag zuvor aufgeladen. Was nun? Otto also auf zum nächsten Billigdiscounter und Nachschub geholt. Im letzten Spiel des Tages waren wir dann wieder "on". Hier noch einmal ein Dank an Alexander Maischein von http://www.frauen-eishockey.de , der kurzfristig für uns die Berichterstattung übernommen hatte. Da lassen die Mädels meine Nerven in Ruhe und dann so was. Kein Wunder, dass das Doping für mein Haar, das ich im Dezember von einer besorgten Mutter einer Spielerin bekommen hab, nicht hilft... Den Rest vom Eisladiesspiel konnte ich noch über einen Rechner eingeben, der danach leider bei einem DNL-Spiel gebraucht wurde. Warum auch sollte der weiter zur Verfügung stehen, wäre ja auch zu einfach gewesen...
In der Gruppe B ging es wesentlich spannender zu. Die Kurpfalz Ladies aus Mannheim konnten einem Leid tun. Sie hatten es mit dem ESC Planegg/Würmtal und dem EC Bergkamen zu tun. Und beide Teams waren hoch motiviert. Bekamen die Mannheimerinnen auch deutlich zu spüren. 19 Gegentore in zwei Spielen waren schon bitter. Trotzdem Kompliment an das Team, sie haben alles versucht, um die Niederlagen in Grenzen zu halten. Das letzte Spiel des Tages war dann das Endspiel in dieser Gruppe. Planegg hatte in den letzten Spielen gegen die Bärinnen aus Bergkamen einige Probleme. So wurde das Heimspiel der Meisterrunde mit 3:6 verloren. Mit entsprechend viel Respekt gingen die Pinguine aus Bayern auch zu Werke. Das 1. Drittel war zwar recht ausgeglichen, aber mit leichten Vorteilen für Bergkamen. Die Bärinnen hatten einige Torchancen. Mit dem 0:1 war Planegg noch gut bedient. Ab dem 2. Drittel wurde Planegg dann besser. Der Ausgleich also völlig verdient. Und Planegg drückte weiter. Aber Bergkamen mit tollen Breakchancen. Nur machten sie nichts daraus. Nach dem 2:1 von Planegg war klar, dass Bergkamen kommen musste. Aber so richtig ging das nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, ein bisschen war die Kraft weg. Das 3:1 durch ein Empty Net war da nur noch was für die Statistik. Planegg also verdient im Finale.
Am Abend fand dann, wie schon in den letzten Jahren, die Players Partie mit Ehrung der besten Mannschaften der Meisterschaft statt. Natürlich zuerst die Teams auf den Plätzen 3 (Bergkamen) und zwei (Planegg), die von Bodo Lauterjung entsprechend Bronze- und Silbermedallien überreicht bekamen, dann war der neue, alte Deutsche Meister dran. Nach Goldmedallien bekam Kapitän Susann Götz um 22:24 den Meisterpokal überreicht. Die Mädels hatten sich auch wieder etwas einfallen lassen. Statt singend kamen sie verkleidet zum Empfang. Mit Basecups und ähnlichen Kopfbedeckungen sowie Sonnenbrillen und entsprechenden Kleidungsstücken machten sie einen auf Cool. Wobei sie das auch ohne diese "Zutaten" sind. Und nicht nur der OSC, auch andere Berliner Vereine können sich über die Meisterschaft freuen. Schließlich spielen mit Vanessa Gasde (FASS Berlin), Laura Kluge (Eisbären Juniors Berlin) und Muriel Scheuerlein (ECC Preussen Juniors Berlin) drei Berliner Nachwuchskräfte für die Eisladies.
Danach war René Bielke dran. Dieser ist ja Mitglied in der "Hall of Fame Deutschland". Seit 2007 bekommen Neumitglieder entsprechende Ehrennadeln. Bodo Lauterjung hatte die für René im Gepäck und wollte diese nun überreichen. Mike Eigen war es gegönnt, dem René sein neues Ehrenstück anzustecken. Ich muss gestehen, ich hatte etwas Angst um René. Zum Glück hat Mike den Erfolgstrainer der Eisladies aber nicht erstochen, sondern ganz gelassen... Kurz danach löste sich die Veranstaltung dann auch langsam auf. Schließlich hatten die Spielerinnen am Sonntag noch etwas vor. Party wird dann später gemacht.
Nun war also Finaltag. Und ich war gespannt, was diesmal alles schief geht. Gut, dem Laptop hatten wir ein Feldbett aufgestellt und im Welli gelassen - also im Schrank vom Kampfgericht. Den Schlüssel dafür haben die Leute vom Kampfgericht und die sind immer pünktlich da. Aber es gibt ja noch mehr Sachen, die passieren können. Technik, die ausfällt oder Guthaben, das plötzlich alle ist. Eines war aber klar, auf Carrus musste ich verzichten. Der hat sich "geopfert", um für die Redaktion über ein viertklassiges Lokalderby zu berichten. Auch an Carrus ein Dank - zum einen für die Hilfe am Samstag und für das übernehmen dieses Spiels.
Auch die Finalspiele hatten einiges zu bieten. Beim Spiel um Platz 5 merkte man beiden Teams an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Also bemühten sich beide darum, Tore zu erzielen. Klappte beim SCR um einiges besser. Garmisch gewann das Spiel am Ende verdient mit 6:1 und belegte damit Platz 5. Wenig schön war allerdings das letzte Drittel. Da gingen bei einigen Leuten die Nerven durch. Aber was soll's, bis auf die Situation nach dem Spiel, gehört auch so etwas zum Sport.
Spannender war da schon das kleine Finale zwischen Memmingen und Bergkamen. Die Bärinnen vom ECB wirkten zwar als Team besser eingespielt, vergaben aber zu viele Torchancen. So blieb es bis zum Schluss ein enges Spiel, das Bergkamen aber verdient mit 2:1 gewann.
Dann das Finale. Für mich gibt es bei Spielen zwischen diesen beiden Teams keinen Favoriten. Meist entscheiden Kleinigkeiten diese Spiele. Nun könnte man die bisherigen Saisonspiele zu Rate nehmen, dann wäre der OSC mit drei Siegen aus vier Spielen Favorit. Den letzten Vergleich aber gewannen die Damen aus Bayern - und das auch noch in Berlin.
Also wieder Vorteil Planegg? Wie auch immer, es waren wirklich wieder Kleinigkeiten, die über den Sieg entschieden. So zum Beispiel zwei Strafen im 1. Drittel wegen einer Spielerin zuviel auf dem Eis. Und das innerhalb von einer Minute! Das so was einmal passiert, zumal der OSC sowieso in Unterzahl war, okay. Aber gleich zwei Mal? Planegg, für sein gutes Powerplay bekannt, nutzte die Gunst der Stunde zur 1:0 Führung. Und auch Treffer Nr. 2 für die Pinguine fiel bei numerischer Überlegenheit. Immerhin, die Eisladies kämpften sich zurück ins Spiel und konnten bis zur 43. Minute ausgleichen. Das Spiel war also wieder nichts für schwache Nerven und lichtes Haar. Die letzten beiden Tore konnte Planegg immerhin bei fünf gegen fünf erzielen. Das Spiel war damit entschieden. Und es waren wirklich wieder diese kleinen Dinge, die dieses Spiel entschieden haben. So haben die Pinguine vor dem Tor viel besser abgeräumt wie der OSC. Dadurch bekamen die Eisladies weniger Nachschüsse. Und sie waren in einigen Situationen schneller als die Berlinerinnen.
Zum Abschluss noch eine Story, wie man sie wohl auch nicht oft erlebt: In der Drittelpause eines Spiels kam eine Schiedsrichterin, die sich vorher informiert hatte, wer der "Übeltäter" von der Berichterstattung ist, zu mir und lobte meine Darstellung einer etwas strittigen Szene und deren Folgen im Internet. Wobei die Szene für mich keinesfalls strittig war, was auch andere Leute gesagt haben. Um welches Spiel und um welche Schiedsrichterin es sich handelt, bleibt ein Geheimnis. Stand eigentlich im Schiriraum ein PC, oder woher wusste sie davon? Ich fand das aber auch mal interessant, eine solche Aussage zu hören. Meist ist es ja andersrum. Können wir in Berlin ein Lied von singen. Gibt aber auch hier nette Schiris. Ich möchte aber an dieser Stelle das Lob an alle Schiedsrichterinnen des Turniers weitergeben. Ihr habt alle einen tollen Job gemacht.
Der Sieg für Planegg ging also in Ordnung. Das sahen auch die OSC-Verantwortlichen so. An dieser Stelle noch einmal Glückwunsch von der Redaktion von Radio Eiskalt und auch vom OSC zum Pokalgewinn. Erstmalig hat damit ein bayrischer Verein den DEB-Pokal gewonnen.
Eine Serie hält aber weiterhin, der gastgebende Verein kann den Pokal nicht gewinnen. Nach Riessersee, Grefrath und Memmingen scheiterten nun auch die Eisladies. Ich weiß zwar noch nicht, wo das Turnier im Jahr 2011 stattfindet, aber vielleicht kann ich ja im nächsten Jahr dem Gastgeber zum Pokalgewinn gratulieren.
In diesem Sinne
Bis nächstes Jahr
Euer Noppe [Radio Eiskalt]
Finale ESC Panegg/Würmtal - OSC Eisladies 4:2 (1:0/1:1/2:1 )
Spiel um Platz 3: ECDC Memmingen - EC Bergkamen 1:2 (0:1/1:1/0:0 )
Spiel um Platz 5: SC Riessersee - Kurpfalz Ladies Mannheim 6:1 (1:0/1:0/4:1)
Hier können alle Spiele nachgelesen werden....
Finale ESC Panegg/Würmtal - OSC Eisladies 4:2 (1:0/1:1/2:1 )
Das Finale beginnt. Schiedsrichterin ist Nicole Hertrich, die ja bei Olympia das kleine Finale geleitet hat.
1. Minute erste Chance für den OSC
2. Minute, nun auch der ESC mit dem ersten Torschuss
fünf Minuten gespielt, beide Teams schaffen es jetzt die Angriffe des Gegners früh zu unterbinden
6. Minute Susann Götz mit zwei guten Schüssen, im Gegenzug auch Planegg mit Torchance
7:00 Strafe OSC Kathrin Fring wegen Behinderung. Überzahl kann Planegg gut...
7:46 Strafe OSC wegen zu vieler Spielerinnen auf dem Eis. Dana Reimann geht raus
Anja Scheytt geht mal alleine durch, bleibt aber an Susanne Seeßle hängen.
8:37 Strafe OSC wegen zu vieler Spielerinnen auf dem Eis Nina Kamenik sitzt diese ab. Was machen die denn da?
9:17 1:0 Monika Bittner (Bettina Evers) schöner Spielzug wird mit dem 1:0 belohnt
10:24 fast das 2:0, aber Radka Lhotska auf dem Posten. noch 35 Sekunden Unterzahl
10:32 Strafe ESC Monika Pink wegen Behinderung
nun OSC in Überzahl
11:19 Penalty Planegg nach dem eine Stürmerin bei einen Break nicht Regelkomform gestoppt werden konnte, aber Lisa Schuster vergibt.
Planegg wieder komolett
15. Minute gute Chance für OSC durch Nina Kamenik, Planeggs Torfrau Susanne Seeßle hat sich bei dieser Aktion verletzt und wird behandelt
Susanne Seeßle spielt weiter. Sie wirkte etwas benommen. Ist aber eine Ferndiagnose...
17 Minuten gespielt. Bei 5-5 ist es das erwartet ausgeglichene Spiel. Umso ärgerlicher sind die Strafen...
17:46 Strafen gegen beide Teams Lisa Schuster (ESC), Stephanie Frühwirt (OSC) jeweils wegen unnötiger Härte
Ende 1. Drittel
Beginn 2. Drittel
20:48 Strafe ESC Sophie Kratzer wegen Beinstellen
Auch der OSC kann Überzahl spielen...
Planegg komplett und gleich mit der Chance durch Sophie Kratzer und Monika Bittner. Da haben die Ladies gepennt...
23:40 Strafe OSC Sarah Weyand wegen Halten
25:01 2:0 Lisa Schuster (Julia Zorn, Jenny Tamas) Schuss von der Seite landet im Berliner Tor
28 Minuten gespielt, weiterhin 2:0. Susanne Seeßle hatte etwas am Nacken abbekommen und war auch etwas benommen. Sie wollte aber unbedingt weiterspielen. Und bisher macht sie ihre Sache gut
29. Break durch Franziska Busch, aber kurz vor dem Ziel wird sie gestoppt
31 Minuten vorbei, jetzt geht es hin und her.
33:31 2:1 Susann Götz (Martina Velickova, Stephanie Frühwirt) Endlich nutzen die Eisladies auch mal eine Torchance...
34:15 Strafe OSC Jenny Friede wegen Bandencheck
wieder tolle Kombination bei Planegg, aber Radka Lhotska hält. Die Eisladies sind wieder komplett
38. Minute mal wieder der OSC mit guten Chancen, aber auch Susanne Seeßle ist hellwach
noch eine Minute im 2. Drittel
Riesensave von Berlins Goalie gegen Sandra Rumswinkel
39:47 Strafe ESC Jessica Hammerl wegen Behinderung
Ende 2. Drittel. Es ist dass, was alle sich erhofft haben, ein tolles Spiel
Auf geht's ins letzte Drittel des Turniers
noch eine Minute Überzahl OSC
Planegg komplett
42:59 2:2 Sarah Weyand (Susann Götz, Martina Velickova) ein Hammer von Sarah Weyand landet im Torwinkel
nun geht es also von vorne los...
45:13 Strafe OSC Anja Scheytt wegen Haken
49 Minuten gespielt und es geht wieder hin und her, allerdings mit leichten Vorteilen für die Damen aus Bayern
48:40 3:2 Franziaks Meinicke (Michaela Gritl) da ist es passiert, die Torschützin setzt sich energisch durch und trifft zum 3:2
49:25 4:2 Sandra Rumswinkel (Sophie Kratzer, Lisa Schuster)unglückliche Situation für Berlins Goalie, die einen Schuss nicht festhalten kann. den Nachschuss nutzt Sandra Rumswinkel - zur Vorentscheidung?
51:36 Strafe OSC Kathrin Fring wegen Behinderung
54:11 Penalty Eisladies Nina Kamenik vergibt die große Chance zum Anschluss. Nach (vergebenen) Penaltys steht es also unentschieden...
54:58 Strafe Planegg Monika Pink wegen Halten
OSC ohne Goalie...
noch 3:18, OSC wieder mit Goalie
noch 2:21 zu spielen. Es sieht nach einem Sieg für den ESC aus und der wäre auch verdient
noch 90 Sekunden
letzte Minute läuft, Bully vor dem Tor des OSC. noch 52 Sekunden
Das Spiel ist aus!!! Glückwunsch an den ESC Planegg/Würmtal zum Gewinn des DEB Pokals 2010. Der Sieg ist verdient, da Planegg seine Chancen besser genutzt hat. Glückwunsch auch an die Eisladies, die ein gutes Spiel abgeliefert haben.
Spiel um Platz 3: ECDC Memmingen - EC Bergkamen 1:2 (0:1/1:1/0:0 )
Das aufwärmen ist beendet, gleich geht es weiter
Beginn 1. Drittel
35 Sekunden gespielt und schon die erste Chance für Memmingen
fünf Minuten gespielt, die ersten Minuten gehören klar Memmingen
nach sechs Minuten auch die erste gute Chance für die Bärinnen
10:00 Strafe Memmingen Yvonne Rothemund wegen Haken
Powerplay ist wirkungslos verpufft. Beide Abwehrreihen passen momentan sehr gut auf
15 Minuten gespielt, das Spiel könnte jetzt etwas Pepp vertragen...
16:05 Strafen gegen beide. Bei Memmingen Simone Jeckle 2+2 wegen Halten und unnötige Härte, Bergkamen Britta Schröder 2 min wegen unnötiger Härte
16:34 0:1 Nicole Schmitten (Andrea Lanzl)
Gestern vergab Nicole Schmitten einige gute Möglichkeiten, heute trifft sie.
Ende 1. Drittel
Beginn 2. Drittel
22:28 Strafe Memmingen Katharina Oertel wegen Beinstellen
24. Min gute Breakmöglichkeit für Memmingen. Powerplay konnte Bergkamen bei dieser Strafe nicht aufbauen. Memmingen wieder komplett
30 Minuten gespielt, es passiert momentan nicht viel
30:10 Torhüterwechsel beim EC Bergkamen, für Jule Flötgen nun Julia Graunke im Kasten
32:37 Strafe Bergkamen Claudia Weltermann wegen Beinstellen
33:03 1:1 Kathleen Smith (Michelle Grünewald) Kathleen Smith überlistet Bergkamens Torfrau mit einem Bauerntrick. Bergkamen damit wieder komplett
36 Minute: schöner Spielzug von Bergkamen, aber der Abschluss fehlte. Nach dem Ausgleich kommt wieder mehr Feuer in die Partie.
37. Minte: Breakchance für Memmingen vergeben, im Gegenzug die Führung für Bergkamen
36:52 1:2 Mona Pötzsch (Jennifer Wieser)
38:47 Strafe Bergkamen Rebeca Graeve wegen Beinstellen
Die Führung für Bergkamen ist verdient, sie sind das etwas bessere Team.
Ende 2. Drittel
Beginn 3. Drittel
45. Minute: Großchance Memmingen nach Stellungsfehler von Bergkamen an der eigenen blauen Linie, aber Julia Graunke passt auf
49 Minuten gespielt, Memmingen drückt auf den Ausgleich. Bergkamen nur mit gelegentlichen Entlastungsangriffen
noch 10 Minuten zu spielen, es bleibt spannend
51:04 Strafe Bergkamen Meike Zöpnek wegen Haken
51:25 Memminger Torjubel - nur war der Puck nicht im Tor...
52:12 Auszeit Memmingen
Bergkamen wieder Komplett
Die Abwehr der Bärinnen steht gut. Und zwischendurch wird gefährlich gekontert. Noch sechs Minuten zu spielen
noch vier Minuten. Memmingen im Angriffsdrittel mit zu vielen Fehlpässen zur blauen Linie
Drei Minuten vor dem Ende Großchance für Memmingens Anja Weisser, aber Julia Graunke kann parieren
57:56 Strafe Bergkamen Chantal Schneiderit wegen BEinstellen. Die Chance also für Memmingen den Ausgleich zu erzielen
Noch 47 Sekunden, Bully vor dem Tor von Bergkamen. Memmingens Torfrau geht vom Eis
26 Sekunden vor dem Ende muss Julia Graunke wieder retten
Ende des Spiels. Bergkamen belegt damit Platz 3. Der Sieg geht in Ordnung, Bergkamen trat einfach kompakter auf. Glückwunsch an beide Teams für ein spannendes Spiel.
Spiel um Platz 5: SC Riessersee - Kurpfalz Ladies Mannheim 6:1 (1:0/1:0/4:1)
Guten Morgen aus dem Welli. Die Technik läuft und das hoffentlich den ganzen Tag. In wenigen Augenblicken geht es los
Beginn 1. Drittel
3 Minuten gespielt, beide Teams hatten schon gute Torchancen
5:40 Strafe Mannheim Tatjana Hentschke wegen Beinstellen
Zehn Minuten gespielt, es geht weiter munter hin und her. Nur Tore fehlen noch
10:18 1:0 J. Geml (Marx) Nun ist es passiert, Jessica Geml tunnelt Mannheims Torfrau Tamara Hentschke.
15 Minuten gespielt, es geht etwas ruhiger zu.
15:50 Strafe Riessersee Christine Berndaner wegen Bandencheck
Ende des 1. Drittels
Es geht weiter
24:21 2:0 Isabella Heitzer (Bianca Laggerbauer)
Auszeit Mannheim
Garmisch zu Beginn des Drittels besser, das 2:0 ist verdient.
26. Minute Großchance für Mannheim, aber Lisa Geml kann den Puck unter ihrem Schoner begraben
26:01 Strafe Mannheim Yvonne Vorlicek wegen Hohen Stock
Die Kurpfalz Ladies mit einem schönen Break, aber ein Tor will einfach nicht fallen...
30:18 Glück für Mannheim, der Puck ist zwar im Tor, aber vorher war die Partie unterbrochen...
Riessersee wechselt den Goalie, für Lisa Geml nun Pia Kohlmeier im Gehäuse
35 Minuten gespielt, Mannheim weiter um den Anschluss bemüht, aber auch der SCR weiter mit guten Möglichkeiten
37:42 Strafe Mannheim Vanessa Anselm wegen halten des gegnerischen Stocks
38:52 Strafe Riessersee Regina Egert wegen Beinstellen
Ende 2. Drittel
Beginn 3. Drittel
43:02 Strafe Mannheim Anke Henger wegen Stockcheck
und wieder Glück für Mannheim, diesmal rettet der Pfosten...
44:19 Strafe Riessersee Isabella Heitzer wegen Beinstellen
44:35 3:0 Jessica Geml (Kathi Gerstmeinr, Lydia Lanzl) 4-4
45:10 4:0 Sabrina Florian (Sabrina Splitter)
Dieser Doppelschlag dürfte die Partie entschiden haben
49:09 4:1 Tatjana Hentschke (Alexandra Kuhn, Tanja Golebiowski)
Endlich gelingt den Kurpfalz Ladies der verdiente Ehrentreffer.
49:56 Strafe Riessersee Nadine Marx wegen Hohen Stock
52:06 5:1 Nadine Marx (Jessica Geml)
frisch von der Strafbank kommend kann Nadine Marx im fallen das fünfte Tor erzielen. Pech hatte dabei Mannheims Torfrau, die ebenfalls im fallen den Puck verfehlt. Eine Offizielle von Mannheim bekommt eine Spieldauerdisziplinarstrafe, weil sie zwecks reklamierens das Eis betrat
54:06 Strafe Mannheim Alexandra Kuhn wegen Beinstellen
Nun gehen den Mannheimerinnen die Nerven durch. Samina Ruhig erhält 10 Minuten Plus Spieldauerdisziplinarstrafe wegen reklamierens. Gespielt sind 54:15
es laufen die letzten zwei Spielminuten
58:11 6:1 Christine Berndaner
verdienter Sieg für den SCR, die damit Platz 5 belegen.
Nach Spielende gab es noch eine Matchstrafe gegen den Co-Trainer von Mannheim wegen Bedrohung der Schiedsrichterin
07.03.2010, 13:33
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Aus und vorbei - Bergkamen verpasst Finale
DEB Pokal
Alexander
(dha) Leider ist der Traum vom Finale beim Deutschen Fraueneishockeypokal für das Team des EC Bergkamen ausgeträumt.
Mit 1:3 verlor das Team um Trainer Robert Bruns das alles entscheidene Spiel gegen den ESC Planegg.
Die Zuschauer sahen hierbei das beste Spiel in der ganzen Vorrunde, Bergkamen startete wie gewohnt furios und ließ Planegg kaum Freiheiten sodas Stürmerin Meike Zöpnek nach einem beherzten Alleingang in der 4 .Spielminute die Führung für ihre Farben herausschoss. Vielleicht war dieses Drittel auch schon entscheidend für den restlichen Spielverlauf, den Bergkamen versäumte es trotz mehrer Großchancen eine kleine Vorentscheidung herbeizuführen.Teilweise frei vor dem Tor scheiterten Maike Hanke, Chantal Schneidereit und abermals Meike Zöpnek sodas es mit einem hauchdünnen Vorsprung in die erste Pause ging.
Dann schwanden eine wenig die Kräfte und der ESC Planegg,vorher ebenfalls klare 10:0 Sieger gegen die EKU Mannheim, gewann deutlich an Oberwasser.Hier rückte dann Torfrau Jule Flötgen in den Mittelpunkt des Geschehens und hielt was zu halten war. Aber bei eigener Unterzahl war sie dann beim Schuß von Sandra Rumswinkel machtlos was den 1:1 Ausgleich bedeutete.
Nach der letzten Drittelpause konnte sich der ECB wieder vom Dauerdruck Planeggs befreien und ihrerseits die eine oder andere Torchance erarbeiten, nun war es ein Spiel was hin und her wogte und trotz des 2 Turnierspieles für beiden Mannschaften war es vom Tempo her immer noch sehr hoch. Es kam leider wie es kommen musste: in der 32.Spielminute ging Planegg durch Sophie Kratzer in Führung. Trainer Robert Bruns versuchte alles, nahm zum Schluss Torfrau Jule Flötgen heraus aber schnell war die Scheiben vertändelt, Monika Bittner passte auf Nationalspielerin Tina Evers die ins leere Tor einschoss.
Alle Beobachter sprachen von Werbung für das Fraueneishockey, Gästetrainer Michael Lehmann bemerkte das ein zweiter Treffer für den ECB dem Spiel eine entscheidene Wende zugunsten des ECB hätte geben können.
Nun spielt man heute um 12.30 Uhr im Spiel um Platz 3 gegen den ECDC Memmingen.
Das Finale bestreiten nun der ESC Planegg und der Ausrichter und Deutsche Meister, der OSC Berlin der seine beiden Turnierspiele gewann(6:2 gegen Memmingen und 3:1 gegen den SC Riessersee)
Statistik EC Bergkamen – ESC Planegg 1:3(1:0,0:1,0:2)
Nach dem souveränen Gewinn der deutschen Meisterschaft geht es für die OSC Eisladies am Wochenende um den nächsten Titel. Am 06.03. und 07.03. findet im Wellblechpalast das DEB Pokalturnier der Damen statt.
Die Eisladies sind Titelverteidiger und Topfavorit auf den Pokaltitel. Drei Mal wurde der DEB Pokal bisher in der jetzigen Form ausgetragen. Und bei jeder Auflage gab es eine Überraschung.
Beim ersten Turnier im Jahr 2007 in Garmisch Partenkirchen überraschte der EC Bergkamen die Eisladies, gewann gegen den Meister von 2007 in der Vorrunde mit 3:2 und wurde im Finale dann durch ein 3:2 nach Penaltyschießen gegen den ESC Planegg/Würmtal Pokalsieger. Im kleinen Finale siegte der OSC gegen den SV Kornwestheim mit 4:2.
Ein Jahr später waren die Damen des HSV die große Überraschung. Sie schafften den Sprung ins Finale, wo sie gegen die Eisladies nach großem Kampf mit 2:5 unterlagen.
Im letzten Jahr setzte sich Gastgeber ECDC Memmingen in seiner Gruppe etwas überraschend gegen den SC Riessersee durch und erreichte das Finale gegen den OSC Berlin. Hier gelang den Eisladies durch einen 5:3-Erfolg die Titelverteidigung.
Nun also ist Berlin Gastgeber des Pokalturniers. Hier werden die Eisladies die Gejagten sein. Vorrundengegner in der Gruppe A der Eisladies sind der SC Riessersee und der ECDC Memmingen. In der Gruppe B treffen der ESC Planegg/Würmtal, der EC Bergkamen und die Kurpfalz Ladies Mannheim aufeinander. Hier teilen sich Vizemeister Planegg/Würmtal und der EC Bergkamen die Favoritenrolle.
Ob auch diesmal einer Mannschaft eine Überraschung gelingt, kann auf http://www.radio-eiskalt.de verfolgt werden. An beiden Tagen wird hier in Zusammenarbeit mit dem OSC eine ausführliche Berichterstattung erfolgen. Trotz dieses Services gilt: vor Ort ist es natürlich noch schöner, denn: feiern am Live-Ticker? Wie langweilig!!! (Norbert Stramm – Radio Eiskalt / Otto Eigen – OSC Eisladies Berlin)
Der Spielplan:
06.03.2010:
Vorrunde:
08:00 Uhr Gr. A SC Riessersee – ECDC Memmingen
10:00 Uhr Gr. B EC Bergkamen – Kurpfalz Ladies Mannheim
12:00 Uhr Gr. A ECDC Memmingen – OSC Eisladies Berlin
14:00 Uhr Gr. B Kurpfalz Ladies Mannheim – ESC Planegg/Würmtal
16:00 Uhr Gr. A SC Riessersee - OSC Eisladies Berlin
18:00 Uhr Gr. B EC Bergkamen – ESC Planegg/Würmtal
07.03.2010:
Finalspiele:
10:00 Uhr Spiel um Platz 5
12:30 Uhr Spiel um Platz 3
15:00 Uhr Finale
Im letzten Saisonspiel erwischte es die OSC Eisladies doch noch, sie unterlagen gegen Vizemeister ESC Planegg/Würmtal verdient mit 2:4 (0:1/1:2/1:1). Damit endeten für die Berlinerinnen gleich zwei Siegesserien.
Die Gäste aus Bayern wollten das letzte Prestigeduell dieser Bundesligasaison unbedingt gewinnen. Zumal sich Planegg damit die Vizemeisterschaft sichern könnte. Die Eisladies hingegen wollten versuchen, die Saison ungeschlagen zu beenden. Es sollte aber nicht das Spiel des Meisters werden…
In den ersten Minuten sahen die leider nur knapp 60 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Im Laufe des 1. Drittels aber passten sich die Gastgeberinnen den eher mäßigen Leistungen des Schiedsrichtergespanns an. Diese verwirrten mit einigen Pfiffen die Akteure auf beiden Seiten. Als Planegg dann auch noch in der 10. Spielminute durch Monika Pink mit 0:1 in Führung gehen konnte, nahm das Schicksal für den Meister seinen Lauf. Bei den Ladies lief nun kaum noch etwas zusammen. Zwar stimmte der Kampfgeist, das war es aber auch an diesem Nachmittag. Und wenn mal ein Puck in Richtung Planegger Gehäuse kam, war da die gut aufgelegte Susanne Seeßle. So ging es mit einem 0:1 in die erste Pause.
Das Mitteldrittel begann mit einer Überzahlsituation für die Gäste. Und dass sie das spielen können, haben sie schon oft unter Beweis gestellt. So auch an diesem Tag. Lisa Schuster baut die Führung von Planegg nach 47 Sekunden auf 0:2 aus. OSC-Coach René Bielke stellte nun die Reihen etwas um. Doch auch das half nur bedingt. Zwar konnte Nina Kamenik nach einem Abwehrfehler auf 1:2 verkürzen (27.), am Spiel der Gastgeberinnen änderte sich aber nicht viel. Das Passspiel funktionierte einfach nicht und so hatten es die Gäste relativ leicht, ihren Vorsprung zu halten. Und nicht nur das, erneut in Überzahl konnte wiederum Lisa Schuster den alten Zwei Tore Vorsprung wiederherstellen (37.). Mit diesem Ergebnis ging es in die letzte Pause.
Im letzten Drittel versuchten die Eisladies noch einmal den Druck zu erhöhen. Aber durch die vielen kleinen Fehler im Aufbauspiel brachten sie sich immer wieder um die Möglichkeit, gefährlich vor dem Gästegehäuse aufzutauchen. Spannend wurde es noch einmal in den letzten Minuten Anja Scheytt zog 91 Sekunden vor dem Ende beherzt ab und konnte auf 2:3 verkürzen. René Bielke nahm sofort eine Auszeit und nahm die gute Torfrau Radka Lhotska zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis. Es half nichts, im Gegenteil, Sandra Rumswinkel konnte den Puck 28 Sekunden vor dem Ende ins verlassene Tor spitzeln.
Die Niederlage war völlig verdient. Planegg war an diesem Nachmittag einfach das bessere Team. Für die Ladies enden damit zwei Serien. Zuvor war das Team in 24 Ligaspielen ungeschlagen. Und seit dem Umzug in den Welli zu Beginn der letzten Saison war es die erste Niederlage nach 16 Erfolgreichen Bundesligaheimspielen. Nun gilt es sich auf die beiden kommenden Aufgaben zu konzentrieren. Am nächsten Wochenende findet im Welli das DEB-Pokalturnier statt, eine Woche später das EWCC-Finalturnier. Bei beiden Turnieren müssen die Eisladies wesentlich konzentrierter zu Werke gehen. Sonst wird es schwer, dort gut mitzuhalten…
1.SCR Mädels erkämpfen sich 2:1 Sieg gegen Planegg
1.Bundesliga
Alexander
(rge) Nach einer längeren Niederlagenserie hatten die Blauen mal wieder ein Erfolgserlebnis.
Am Samstag war der SCR in Grafing gegen den ESC mit 1:5 noch gut davon gekommen. Einen ähnlichen Verlauf schien das Spiel dann in GAP am Sonntag auch zu nehmen.
Planegg war zwei Drittel lang die dominierende Mannschaft mit einer Vielzahl von hochkarätigen Torchancen. Doch die Glücksgöttin aus dem Werdenfelser Land und eine überragend haltende Lisa Geml im Tor des SCR waren dafür verantwortlich, dass die Gäste bis zur 40.Min nur 1:0 führten. Bis dahin hatte der SCR mit vier Sturmreihen agiert.
Der SCR stellte nun auf drei Reihen um und war nun die spielbestimmende Mannschaft.
Planegg hatte kaum noch Torchancen und leistete sich unter Druck einige Strafzeiten, die schließlich für den SCR in Überzahl in der 45. Minute durch Nadine Marx ( Jessica Geml, Sybille Kretschmar ) und in der 56. Min durch Sybille Kretschmar ( Jessica Geml, Kathi Gerstmeir ) die Wende herbeiführten.
Die Gäste aus Planegg waren spielerisch überlegen, aber der SCR gab nie auf fand über den Kampf zum Erfolg. Das Ergebnis hat für die Tabelle keine Bedeutung, sollte aber für das letzte Punktspiel gegen Bergkamen und das Pokalturnier in Berlin noch mal kräftig das Selbstvertrauen stärken.
31.01.2010, 18:59
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Mit 2:3 verlor der EC Bergkamen das wichtige Spiel um den 2.PLatz in der Frauenbundesliga gegen den
1.Bundesliga
Eisberg
Übermittelt von Dirk Hanke
Im ersten Drittel begann der ECB wie die Gäste aus PLanegg relativ verhalten. Planegg war nur mit 10 Feldspielerinnen und Torfrau Julia Zorn angereist und spielt aus einer sicheren Abwehr und verlegte sich auf das Kontern. Das Tor für den ECB durch Maike Hanke (Vorlage Lanzl und Ziegenhals) entsprang dann auch einer Unaufmerksamkeit in der Planegger Hintermannschaft. Die Planeggerinnen konnten die Scheibe nicht kontrollieren und ließen Maike Hanke unbehelligt einschießen. Der Ausgleich durch Sophie Kratzer war eine Kopie des ECB Tores auf der anderen Eisseite. Die Bärinnen konnten die Scheibe nicht klären, Planegg stocherte nach und erzielte das Tor. Die Verantwortlichen des ECB sahen hier aber einen Regelverstoß, da ihrer Meinung nach Torfrau Jule Flötgen die Scheibe schon sicher hatte.
Die 2:1 Führung für den ECB besorgte dann im 2.Drittel Andrea Lanzl auf Zuspiel von Britta Schröder mit einem beherzten Alleingang. Der ECB versäumte es jetzt nach dem 2:1 in einer mehrminütigen Drangphase das vielleicht wichtige 3:1 zu erzielen. Es kam wie es in solchen Fällen kommen muss, kurz vor Schluss des Drittels konnte die ECB Hintermannschaft die Scheibe wieder nicht unter Kontrolle bringen, Planegg setze durch Monika Bittner energisch nach und konnte den Ausgleich 45 Sekunden vor Drittelende erzielen.
Im letzten Drittel war es ein abwartendes Spiel. Beide Mannschaften riskierten nicht viel. Aber Planegg konnte dann in der 48. Spielminute durch Sandra Rumswinkel, erneut durch kämpferischem Einsatz, den Treffer zum 2:3 erzielen. Jetzt gab Bergkamen, angetrieben durch Interimscoach Dirk Sobottka, der den erkrankten Robert Bruns vertrat, noch einmal Gas und konnte sich noch Chancen erspielen. Der Interimscoach versuchte alles und nahm am Ende auch noch Torfrau Jule Flötgen raus um sie durch eine 6 Feldspielerin zu ersetzte, aber es sollte diesmal nicht sein und man musste die Punkte an Planegg abgeben.
Damit ist der Traum der ECB Damen von der Vizemeisterschaft fasst ausgeträumt, man müsste Punkte in Planegg und gegen Berlin holen um dieses Ziel noch zu verwirklichen.
Bedanken möchte sich der ECB auch noch bei Dirk Sobottka für seine spontane Hilfe, die Mannschaft zeigte sich von seinem Training und Coaching sehr angetan.
Die Entscheidung um die Deutschen Meisterschaft 2010 ist wie erwartet auch schon gefallen, der OSC Berlin gewann sein Spiel gegen den SC Riessersee mir 9:3.
Ein Glückwunsch in die Hauptstadt vom Vorstand des EC Bergkamen.
Die OSC Eisladies haben das Spitzenspiel der Damenbundesliga beim ESC Planegg/Würmtal mit 2:3 (1:1/0:0/1:2) gewonnen und damit einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht.
Die Voraussetzungen waren klar. Planegg musste auf jeden Fall gewinnen um noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben. Die Eisladies wollten versuchen zu punkten.
Es war ein über die gesamte Spielzeit hart umkämpftes Spiel. Planegg versuchte von Beginn an Druck auf das von Ivonne Schröder gehütete Berliner Tor zu machen. Allerdings fehlte die letzte Konsequenz. Die Chancen der Eisladies waren besser. Dennoch gelang den Pinguinen der erste Treffer der Partie. Das vierte Überzahlspiel im 1. Drittel nutzte Julia Zorn, um im Nachschuss das 1:0 zu erzielen (13.). Die Eisladies ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Anja Scheytt setzte sich in der 16. Minute energisch durch und überwand Planeggs Torfrau Susanne Seeßle zum 1:1 Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zur Pause. Und eines war klar, die Eisladies nahmen zu viele Strafen. Insgesamt 12 Minuten bekamen sie im 1. Drittel. Und Anja Scheytt holte sich 21 Sekunden vor der Pause noch eine 10er wegen reklamieren ab. Auch die Wechsel klappten nicht wie gewünscht.
Beides wurde im torlosen Mittelabschnitt besser. Dafür wurde mit den vorhandenen Torchancen etwas sorglos umgegangen. Denn die waren weiterhin besser wie die der Gastgeberinnen.
Das letzte Drittel versprach nicht nur Spannung, es wurde auch spannend. Denn in der 47. Spielminute zeigte die Slovakin Martina Velickova ihre ganze Klasse. Im ersten Versuch scheiterte sie noch, ihr zweiten Schuss aus spitzem Winkel landete im Tor des Vizemeisters. Planegg nun noch mehr unter Druck. Und mit Glück. Franziska Meinicke erzielte nach 57 Minuten den Ausgleich. Der Treffer hätte aber nicht gegeben werden dürfen, denn das Berliner Tor war klar verschoben. Die Schiedsrichter gaben den Treffer trotzdem. Aber der Titelverteidiger schlug zurück. Kapitän Susann Götz sorgte 136 Sekunden vor dem Ende mit dem 2:3 Siegtreffer dafür, dass Planegg seine Meisterschaftsträume begraben konnte.
René Bielke nach dem Spiel: "Das Märchen geht weiter". Denn das die Damen aus Berlin die Liga so beherrschen, hat beim OSC vor der Saison niemand erwartet. Planegg ist raus aus dem Rennen um den Titel. Neuer Konkurrent ist der EC Bergkamen. Um die Titelverteidigung zu sichern, fehlen den Eisladies noch zwei Punkte. Bei noch vier ausstehenden Partien - davon drei in Berlin - eine lösbare Aufgabe. Und vielleicht kann der OSC ja schon am nächsten Samstag die Titelverteidigung feiern. Dann empfängt das Team um 19:30 im Welli den SC Riessersee.
Eisladies auf Meisterkurs - vorzeitige Entscheidung am 30.01.?
1.Bundesliga
Alexander
Otto Eigen - Pressewart OSC Eisladies
Mit 2 Siegen aus den Wochenendspielen in Garmisch und Grafing haben die Eisladies des Olympischen Sport-Club Berlin die Weichen gestellt für eine vorzeitige Meisterschaftsfeier am 30.01.2010 im Hohenschönhausener Wellblechpalast.
Sicher mit 10:4 siegten die Berlinerinnen am Samstag beim Traditionsverein SC Riessersee in Garmisch Partenkirchen nach "leichten" Anlaufschwierigkeiten.
Am Sonntag ging es dann gegen den härtesten Mitbewerber um den Meistertitel 2009/2010: der ESC Planegg war dann auch der erwartete schwere Brocken auf dem Weg zum erneuten Titelgewinn. Aber auch diese Hürde konnte genommen werden: 3:2 hieß es aus Sicht der Eisladies am Ende dieser Begegnung, die sich auch Bundestrainer Peter Kathan nicht entgehen ließ. Immerhin standen 11 seiner aktuellen Nationalspielerinnen (5 Berlinerinnen, 6 Planeggerinnen) auf dem Eis und versprachen Spannung pur. Tatsächlich wurde es dann ein von Taktik und Vorsicht geprägtes, spannendes Spiel, das die OSCerinnen letztlich knapp, aber verdient durch Tore von Anja Scheytt, Susann Götz und dem Neuzugang Martina Velickova mit 3:2 für sich entscheiden konnten. Die vor 2 Wochen zu den Eisladies gekommene slowakische Nationalspielerin Velickova hat mit ihrer Spielklasse das Berliner Team erheblich ver stärkt und wird nicht nur in der Meisterschaft, sondern sicher auch noch im Pokal (6. und 7. März in Berlin) sowie im Spitzenwettbewerb des European Women Champions Cup (EWCC/vom 12. - 14. März ebenfalls in Berlin) eine wichtige Rolle für die Berliner Ambitionen spielen.
Am 30. Januar um 19:30 Uhr geht es aber erst einmal in der Bundesliga weiter. Mit einem Sieg gegen den SC Riessersee könnten die Eisladies bereits 3 Spieltage vor Saisonende "den Sack endgültig zumachen"! Dann könnten die Verfolger auch nicht mehr theoretisch den Berlinerinnen den 5. Titel streitig machen.
Der OSC Berlin und die Eisladies haben sich daher etwas Besonderes einfallen lassen: um beim möglichen vorentscheidenden Spiel nicht vor einer "Trauerkulisse" spielen und anschließend "alleine" die 5. Meisterschaft feiern zu müssen, gilt die Eintrittskarte für das Spiel am 30.01. gleichzeitig als Eintrittskarte für den Eröffnungsspieltag des EWCC-Wettbewerbs am 12.03.2010!
Erleben Sie/erlebt Ihr einfach mal live, wie es sein kann, wenn beim Erreichen eines sportlichen Spitzenziels die Emotionen frei werden, Schläger und Helme übers Eis fliegen und ausgelassen gefeiert wird.
Wir hoffen, dass das am Samstag klappt!
Seid einfach dabei!!
24.01.2010, 14:43
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OSC Berlin vor der Titelverteidigung
1.Bundesliga
Alexander
Im heutigen Spitzenspiel der Bundesliga Meisterrunde siegte der OSC berlin beim ESC Planegg mit 3:2. Nach dem deutlichen 10:4 beim SC Riessersee vom Vortag ist den Eisladies die Meisterschaft quasi nicht mehr zu nehmen. Bei nun 24 Pluspunkten kann die Konkurrenz bestenfalls noch auf 25 Punkte (Planegg oder 26 Punkte (Bergkamen) kommen. Doch beim bisherigen Saisonverlauf darf man wohl eher auf eine "Perfekte Runde" ohne Punktverlust für den Meister wetten.
Hier das heutige Spitzenspiel im Online-Ticker des OSC Berlin...
24.01.2010 ESC Planegg - OSC Berlin Endergebnis 2:3
Otto Eigen - Pressewart OSC Eisladies
Um 11:15 beginnt das heutige Spitzenspiel der Fraueneishockeybundesliga. Die Meister von 2008 und 2009, der ESC Planegg und der OSC Berlin treffen zum 3. Mal in dieser Saison aufeinander. In den beiden ersten Spielen hatten die Eisladies die Nase vorn: 5:1 hieß es am 17.10.2009 beim Spiel im "Welli", in Grafing konnten die Berlinerinnen 3 Punkte mit einem 2:1-Sieg mit nach Hause nehmen. Die Treffer in beiden Partien erzielten Franziska Busch (3), Anja Scheytt (2), Nina Kamenik und Susann Götz (je 1). Alle 4 Torschützinnen sind heute mit "an Bord". Wenn sie ihre Hausaufgaben machen, könnte heute schon eine Vorentscheidung für die Meisterschaft 2009/2010 eingeleitet werden.
Aus Garmisch berichtet wieder Norbert Stramm (Noppe) von Radio Eiskalt, in Berlin werden die Infos von mir "eingehackt".
Die Berlinerinnen spielen mit Ivonne Schröder im Tor, Dörte Kerkau steht als Reserve zur Verfügung. In der Abwehr Kathrin Fring und Sarah Weyand sowie Susann Götz mit Grit Sentek. Die Sturmreihen:
1. Franziska Busch, Anja Scheytt und Jenny Friede,
2. Nina Kamenik, Martina Johansson und Vanesse Gasde,
3. Sandra Kott, Jasmin Schebitz und Martina Velickova.
Beim ESC Planegg spielen: im Tor Seeßle, Abwehr: Tamas, Ujcik, Richter, Tazel, Hammerl, Angermair, im Sturm: Evers, Julia Zorn, Rumswinkel, Schuster, Meinicke, Pink, Kratzer, Bittner, Dillabough, Spielberger, Strohmair und Gritl.
11:21 Das Spiel hat begonnen
Ein großer Teil der Spielerinnen beider Mannschaften hat Länderspielerfahrungen. Auf Berliner Seite bringen die Nationalspielerinnen zusammen die Erfahrung aus etwa 700 Länderspielen auf's Eis.
00:30 Franzi Busch erhält eine 2-Minutenstrafe wegen Hakelns
Beim ESC Planegg sind es ca. 600 Länderspiele, die internationale Erfahrung hält sich also die Waage.
02:23 Strafe gegen beide Mannschaften: Planegg wg. Stockschlag, Berlin (Jenny Friede) wegen übertriebener Härte
05:47 Strafe gegen Planegg (N.N.) wegen Stockschlag
06:18 je 2 Minuten Bittner (ESC) und Busch (OSC) wegen unnötiger Härte
Interessierter Beobachter dieses Spitzenspiels ist der Bundestrainer Peter Kathan
08:38 OSC-Bankstrafe wegen Wechselfehler - gerade in einer Phase, als die Berlinerinnen besser ins Spiel kommen und der Führung näher sind als die Gastgeber
11. Minute Großchance für Planegg
11:39 2-Minutenstrafe gegen Susann Götz
12:12 1:0 Tor für Planegg im Nachschuss Rumswinkel auf Vorlage Zorn
15:07 1:1 Die Eisladies gleichen durch Anja Scheytt aus, Assist akustisch nicht vernehmbar
19:08 2 Minutenstrafe gegen Martina Johansson (OSC) wegen Beinstellen
19:39 Anja Scheytt erhält eine "persönliche" 10-Minutenstrafe wegen Meckerns
Drittelfazit: Die Eisladies behaupten sich trotz starker nomineller Unterzahl (14 gegenüber 19), das Unentschieden geht zu diesem Zeitpunkt in Ordnung. Der Start ins Mitteldrittel mit 4 Feldspielerinnen sowie fast 10 Minuten ein weitere Schwächung der Mannschaft auf 13 gegenüber 19 wird den Berlinerinnen alles abverlangen.
12:14 Das 2. Drittel hat begonnen
22. Spielminute: Riesenchance für Jenny Friede (OSC), der Puck verpasst nur knapp das Gästetor
23:48 Strafe gegen Planegg; Strohmair wegen Beinstellens
anschließend gutes Eisladies-Powerplay, Franzi Busch schießt nur knapp daneben
31:45 2 Minuten gegen Jessica Hammerl (ESC) wegen Stockschlag
34:39 wieder Strafe gegen die Planeggerin, diesmal wegen unerlaubten Check
Das Spiel ist nicht so hochklassig, wie es die Teilnehmer erwarten lassen sollten. Allerdings lässt es an Spannung nichts zu wünschen übrig.
40:00 (Uhrzeit 12:42) Es bleibt beim 1:1, mehr in 20 Minuten
Bericht vom Schlussdrittel:
43:43 Weiterhin 1:1, aber die Strafen häufen sich
41:16 Susann Götz unkorrekter Körpereinsatz
41:59 und 43:12 2 2-Minutenstrafen gegen den ESC Planegg
43:43 2 Minuten gegen Anja Scheytt wegen Beinstellens
45:10 Die 2:1-Führung für die Eisladies: beim Spiel 4 gegen 4 nutzt Martina Velickova den Raum und bringt die Berlinerinnen in Führung
Nachtrag: Die Vorlage zum Ausgleich in der 16. Minute gab Susann Götz, die Vorlage zur 2:1-Führung von Kathrin Fring
49:12 2-Minutenstrafe gegen Anja Scheytt wegen unkorrekten Körpereinsatz
50:34 2-Minutenstrafe gegen Planegg (Strohmair), Stockschlag gegen die Torfrau der Eisladies
56:01 2:2 Planegg gleicht durch Franziska Meinicke aus
Wie verhalten sich jetzt die beiden Teams? Suchen sie die Entscheidung oder lassen sie es auf ein Penalty-Schießen ankommen?
57:41 2:3 Die Eisladies stoßen das Tor zur 5. Meisterschaft mit dem erneuten Führungstreffer weit auf: Susann Götz schafft das 3:2 auf Vorlage von Martina Velickova
58:15 2 Minuten Sarah Weyand und Auszeit bei Planegg
Planegg spielt ohne Torfrau
60:00 Die Eisladies gewinnen die wichtige Partie mit 3:2. Die Eisladies schmeißen Helme und Schläger aufs Eis und feiern ausgelassen
18.01.2010, 14:28
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EWHL 2009/10 beendet
EWHL
presse
EWHL Presseinformation - Martin Kogler
Dameneishockey/EWHL: Meisterlich präsentierte sich am vergangenen Wochenende Champion ESC Planegg mit einem 4:0-Sieg gegen Slovan Bratislava und auch Vizemeister Salzburg gab sich beim 9:3-Auswärtserfolg in Maribor keine Blöße. Beide Teams rechtfertigten damit auch in der letzten Runde der Meisterschaft ihren Spitzenplatz...
Die Medaillengewinner 2009/10:
1. ESC Planegg (GER)
2. The Ravens Salzburg (AUT)
3. EHV Sabres Wien (AUT)
Medaillen in den vergangenen Jahren:
2008/09: HC Slavia Prag (CZE / Gold), OSC Berlin (GER / Silber), ESC Planegg (GER / Bronze)
2007/08: HC Slavia Prag (CZE / Gold), The Ravens Salzburg (AUT / Silber), EHV Sabres Wien (AUT / Bronze)
2006/07: HC Slovan Bratislava (SVK / Gold), The Ravens Salzburg (AUT / Silber), HK Terme Maribor (SLO / Bronze)
2005/06: HC Slovan Bratislava (SVK / Gold), HK Terme Maribor (SLO / Silber), HC Eagles Bolzano (ITA / Bronze)
2004/05: EHV Sabres Wien (AUT / Gold), HK Terme Maribor (SLO / Silber), Agordo Hockey (ITA / Bronze)
Ehrungen 2009/10:
All-Star Team 2009/10:
Torhüterin: Seeßle Susanne (ESC Planegg)
Verteidigerin: Oberhuber Kerstin (Ravens Salzburg)
Verteidigerin: Dosdall Kiira (EHV Sabres Wien)
Stürmerin: Schwärzler Eva (The Ravens Salzburg)
Stürmerin: Hunt Samantha (EHV Sabres Wien)
Stürmerin: Schuster Lisa (ESC Planegg)
Beste in der Punkteliste: Schwärzler Eva (The Ravens Salzburg)
Torschützenkönigin: Schwärzler Eva (The Ravens Salzburg)
Beste Torfrau: Zorn Julia (ESC Planegg)
15.01.2010, 08:20
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Saisonabschluss feiern?
EWHL
Alexander
EWHL Presseinformation - Martin Kogler
Dameneishockey/EWHL: Zwei Partien stehen im Rahmen der EWHL 2009/10 am Samstag noch an, die Platzierungen sind alle fixiert, doch für die Teams geht es noch um einen würdigen Saisonabschluss...
Meister ESC Planegg empfängt in Grafing den HC Slovan Bratislava um 17 Uhr.
Die Deutschen haben sechs Punkte Vorsprung auf die Ravens Salzburg und sind deshalb nicht mehr einholbar. Somit hat das Duell gegen die Slowakinnen keine Bedeutung mehr, am Ende des Spiels werden die Goldmedaillen und der Siegerpokal überreicht. Bisher konnte Planegg die beiden direkten Begegnungen jeweils mit 4:2 gewinnen.
Und Vizemeister Salzburg tritt auswärts in Maribor an - gegen den slowenischen Meister gab es in den beiden bisherigen Duellen gegeneinander stets klare Siege. Logisch, dass sich hier die Heimmannschaft mit Anstand und vielleicht mit einer kleinen Überraschung verabschieden will, auch wenn es an den Platzierungen nichts mehr ändern wird. Die Ravens wollen zum Abschluss nochmals den kompletten EWHL-Kader zum Einsatz bringen und auch den jüngeren Spielerinnen die Chance geben, sich in der ersten Mannschaft für weitere Aufgaben zu empfehlen.
Die nächsten Spiele in der EWHL:
Samstag, 16. Jänner 2010:
14.00 Uhr HDK Maribor (SLO) - The Ravens Salzburg (AUT)
Ledna Dvorana Maribor; Schiedsrichter: TBA
17.00 Uhr ESC Planegg (GER) - HC Slovan Bratislava (SVK)
Eisstadion Grafing; Schiedsrichter: TBA
03.01.2010, 11:57
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Bergkamen schlägt Planegg nach Penaltyschiessen
1.Bundesliga
Alexander
EC Bergkamen siegt glücklich, aber nicht unverdient, durch Penaltyschiessen im Topspiel gegen den ESC Planegg.
(dha) Eines ihrer besten Saisonspiele zeigte die Mannschaft von Robert Bruns am Samstagabend im heimischen Eisstadion.
Im ersten Drittel begann man wie die Feuerwehr, schnürte den Gast aus Bayern teilweise ein und ließ den Gästen kaum Räume um eigene Angriffe zu starten.
Den beiden Youngstern im Team blieb es vorbehalten ihre Farben in Führung zu schiessen: Innerhalb einer Minute schossen Valerie Offermann und Rebecca Graeve die 2:0 Pausenführung für den ECB heraus, hierbei verletzte sich Gästekeeperin Susanne Seeßle und musste durch Nationalspielerin Julia Zorn, die erst im Feld aufgelaufen war ,ersetzt werden.
Im 2. Drittel dann ein gänzlich verändertes Bild: Jetzt stürmte Planegg und schnürte den ECB minutenlang im eigenen Drittel ein ohne das man auch nur eine Konterchance besaß.
Turm in dieser Phase des Spieles war die phantastisch haltende Torfrau Jule Flötgen, die einfach überall zur Stelle war und ihre Gegnerinnen zur Verzweiflung brachte.
Dann ein Konter, Schlagschuss von Verteidigerin Claudia Weltermann: 3:0.
Mitten in die Drangphase der Gäste, aber wer dachte diese brachen nun ein sah sich nun getäuscht.
Vier Minuten später der Anschlusstreffer durch Sandra Rumswinkel, der aber durch das 4:1 von Andrea Lanzl wieder wettgemacht wurde.
Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe, beide Mannschaften schenkten sich nichts zudem hielt man das Tempo in diesem Spiel weiter hoch.
Nach dem 4:2 durch Michaela Gritl ging man durch einen weiteren Treffer von Claudia Weltermann mit einem 5:2 Vorsprung in die Drittelpause.
Im letzten Drittel tasteten sich beiden Mannschaften am Anfang ab, als durch Lisa Schuster das 5:3 fiel sah man beim ECB die Kräfte schwinden, Planegg spielte sich in einen Rausch und kam durch Sophie Kratzer und Bettina Tatzel noch zum Ausgleich.
Der ECB versäumte es die wenigen Konterchancen zum vielleicht entscheidenen 6 Treffer zu nutzen, Turm in dieser Abwehrschlacht war abermals Torfrau Jule Flötgen, die mit ihrem Paraden dem ECB das Unentschieden wahrte.
Dann ging es in das Penaltyschiessen:Nach dem Claudia Weltermann und Rebecca Greave sowie drei Planeggerinnen ihre Penaltys verschossen hatten trat als letzte Schützin Andrea Lanzl an.
Sie traf, aber sehr zum Ärger der Planegger Verantwortlichen.
Die sahen einen Regelverstoß, weil Lanzl kurzzeitig die Scheibe verlor und dann erst schoß.
Die Schiedsrichter sahen aber die Vorwärtsbewegung durch die Spielerin nicht unterbrochen und gaben den Treffer.
Als Fazit bleibt festzuhalten, das es ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg war.
Bestnoten verdienten sich vorallem Torfrau Jule Flötgen, aber auch Andrea Lanzl, Nina Ziegenhals und Youngster Rebecca Graeve.
Weiter geht es für den ECB nach der Pause für den MLP Cup der A - Nationalmannschaft in Ravensburg am Wochenende 16. und 17. 01. mit den beiden letzten Heimspielen in der Vorrunde: Am 16.01 gegen die EKU Mannheim und am 17.01 kommt dann der nächster Topgegner an den Häupenweg: der ungeschlagene Tabellenführer OSC Berlin.
29.12.2009, 23:53
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Topspiel gleich zu Jahres Beginn - EC Bergkamen - ESC Planegg
1.Bundesliga
Eisberg
Übermittelt von Dirk Hanke
Am Samstag den 2.Januar empfängt der EC Bergkamen das erste der beiden Topteams der Frauenbundesliga, den ESC Planegg in der Eissporthalle am Häupenweg. Spielbeginn ist wie immer um 18.30 Uhr.
Mit dem frischgebackenen EWHL Meister tritt damit erstmals eines der beiden großen Teams auf heimischen Eis an. Planegg ist gespickt mit aktiven wie ehemaligen Nationalspielerinnen der U 18 sowie des A - Kaders.
Trainer Robert Bruns kann aber wohl auf den kompletten Kader zurückgreifen und ist gewillt mit seinem Team die etwas unglückliche Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. Die Zuschauer können sich auf hochklassiges und spannendes Eishockey freuen. Am letzten Sonntag viel dann auch schon die Entscheidung über das Teilnehmerfeld der Endrunde bzw. der Qualirunde zum Pokalendturnier:
Durch einen 4:3 Auswärtssieg beim ECDC Memmingen sicherte sich der SC Riessersee den vierten Platz und somit die Teilnahme an der Endrunde mit den bereits qualifizierten Teams aus Berlin, Planegg und Bergkamen.
Memmingen hat durch vier Siege gegen die Mitkonkurrenten Grefrath und Mannheim bereits einen Riesenschritt in Richtung Pokalturnier gemacht, diese beiden Teams werden sich dann wohl um den letzten freien Platz streiten.
In der Endrunde hat der OSC Berlin mit 12 Punkten die Nase vorn, darunter die 2 wichtigen Siege gegen den ESC Planegg, Planegg hat zurzeit 9 Punkte, der ECB 6 und Riessersee 0 Punkte. Aber der ECB hat Berlin und Planegg in der Vorrunde noch zu Hause und hofft noch eine Überraschung landen zu können. Die Punkte aus der Vorrunde werden in beiden Gruppen übrigens mitgenommen.
Beim Pokalturnier gibt es auch eine Änderung: Durch die Qualifikation des OSC Berlin zum Finalturnier des Europapokals, findet am 13. und 14. März in Berlin statt, musste das Pokalturnier um eine Woche(6. und 7. März)vorverlegt werden.
Das ist von Brisanz: Für die 6 Endrundenspiele stehen nur 5 Wochenenden zur Verfügung. Man kann nur hoffen dass die Deutschen Meisterschaft davon nicht beeinflusst wird, durch Spielausfälle durch höhere Gewalt (Schnee oder technische Defekte), da es dann mit Ausweichterminen eng wird.
28.12.2009, 11:41
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ESC Planegg vorzeitig EWHL-Meister
EWHL
Alexander
Diese Chance liess sich das Team des ESC Planegg um Trainer Michael Lehmann nicht nehmen - mit zwei Siegen beim slowenischen Titelträger HK Terme Maribor sicherte man sich bereits vor dem letzten Spiel den EWHL Titel der Saison 2009/2010.
Am Ende konnte man die Spiele klar mit 3:6 (1:4 1:2 1:0) und 1:4 (0:1 0:2 1:1) gewinnen und nicht nur die Tore, sondern auch das Schussverhältnis von von insgesamt 95 zu 33 für Planegg zeigt, dass der Erfolg kein Zufall ist.
Trotzdem sind gerade diese offensichtlich klaren Spiele natürlich kurz vor dem ziel die schwersten und Maribor ist bekannt für unerwartete Siege, die sie mit der sehr starken Nina Geyer im Tor und den hochklassigen Stürmerinnen Pia Pren und Jasmina Rosar immer wieder landen können.
Mit 11 Siegen bei 3 Niederlagen - darunter das unfassbare 5:9 gegen die eigentlich chancenlosen Frauen aus Agordo - hat der ESC den Vergleich gegen jedes andere Team für sich entscheiden können. Dass es dabei kein Selbstläufer war, zeigt sich daran, dass Salzburg, Maribor und Agordo auch im Europapokal antraten und sich dabei sehr gut verkauften. Auch Bratislava mit vielen Nationalspielerinnen (Olympia- und A-WM-Teilnehmer) und die starken Frauen aus Wien (verstärkt mit zahlreichen ausländischen Kräften) würden sicher auch der Bundesliga gut zu Gesicht stehen.
Herzlichen Glückwunsch an den ESC Planegg für dieses tolle Auftreten auf internationaler Bühne.
07.12.2009, 17:16
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EC Bergkamen war wieder nah dran aber leider doch verloren
1.Bundesliga
Eisberg
Übermittelt von Dirk Hanke
Mit 1:3 verlor der ECB auch gegen den zweiten der großen beiden Teams der Frauenbundesliga, den ESC Planegg.
Dabei begann alles richtig vielversprechend, trotz der achtstündigen Anreise ins südlich von München gelegene Grafing legte der ECB los wie die Feuerwehr und schnürte Planegg im eigenen Drittel ein.
Bei einigen Chancen, darunter zwei hundertprozentige, hätte man schon in Führung gehen müssen, aber es kam wie schon so oft ,Planegg machte in der 19. Minute beim einem Gegenangriff das 1:0 durch Lisa Schuster.
Im zweiten Drittel dann ein genau umgekehrtes Bild! Planegg erspielte sich klare Vorteile, Bergkamen bekam die Scheibe nur noch selten kontrolliert aus dem eigenen Drittel, man konnte sich bei Torfrau Jule Flötgen bedanken, dass Planeggs die Führung nicht ausbauen konnte. Wie im ersten Drittel schoss aber die Mannschaft die mehr in der Defensive agierte das Tor: In eigener Unterzahl passte Verteidigerin Claudia Weltermann die Scheibe auf Andrea Lanzl die alleine auf das Tor von Nationalspielerin Julia Zorn zulief und ihr keine Chance ließ: 1:1.
Im letzten Drittel dann ein völlig ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, bis dann in der 49.Spielminute der große Auftritt der Herren in schwarz kam: eine Stürmerin des ESC tankte sich am Tor des ECB vorbei, kam in Höhe des Bullykreises bedrängte durch eine ECB Spielerin zu Fall und zur Verwunderung selbst der Verantwortlichen des ESC Planegg gab es keine 2 Minutenstrafe sondern PENALTY.
Die Regel sagt aus, dass Penalty zu verhängen ist, wenn eine Spielerin auf dem direkten Weg zum Tor am Torschuss gehindert wird, aber selbst das angebliche Foul war fragwürdig, noch mehr der Penalty, weil die Situation sich schon in die Ecke des Spielfeldes verlagert hatte.
Trainer Robert Bruns versuchte noch ein bisschen Verwirrung zu stiften in dem er Jule Flötgen für den Penalty durch Julia Graunke ersetzte, aber es half nichts, Lisa Schuster verwandelte sicher.
Doch die Damen des ECB ließen die Köpfen nicht hängen und drängten wieder auf den Ausgleich, doch der wollte nicht fallen, kurz vor Schluss erhöhte Lisa Schuster für ihre Farben auf 3:1.
Als Fazit zeigte sich Trainer Robert Bruns mit der gesamten Mannschaft sehr zufrieden, erkannte die Niederlage an, ist aber auch der Meinung, dass die unglückliche Regelauslegung der Referees das Spiel in der 49. Minute deutlich beeinflusste hat.
Meisterschaftsspiel EC Bergkamen
Samstag 05.12.2009 17.00 Uhr
. ESC Planegg - EC Bergkamen 3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
ECB : Tor: Jule Flötgen, Julia Graunke
Verteidigung: Mona Pötzsch, Claudia Weltermann, Britta Schröder, Jennifer Wieser, Sturm: Maike Hanke, Traudel Maluga, Chantal Schneidereit, Nina Ziegenhals, Gesa Dinges, Andrea Lanzl, Nicole Schmitten, Valerie Offermann, Anna Faber, Rebecca Graeve
Strafen: ESC : 2 min. ECB : 10 min. + 10 min. Disziplinarstrafe Maike Hanke
Es fehlten: Caro Sauer, Fenja Raschke, Sabrina Kruck
04.12.2009, 16:23
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Erstes Doppellwochenende in Bayern für den EC Bergkamen
1.Bundesliga
Eisberg
Übermittelt von Dirk Hanke
Am frühen Samstagmorgen (06.00 Uhr) geht es für den ECB Tross in Richtung Grafing zum Spiel beim dem zurzeit Dritten der Frauenbundesliga, dem ESC Planegg.
Gegen den Gastgeber, der sich den bisherigen Saisonverlauf sicher ein bisschen anders vorgestellt hatte, wird das erste Bully am Samstag um 17.00 Uhr sein. In der Bundesliga verlor Planegg die beiden prestigeträchtigen Partien gegen den Deutschen Meister OSC Berlin und in der Europaliga setzte es zuletzt auch zwei Niederlagen gegen Salzburg und Agordo.
Hier hatte der ESC auch mit Verletzungspech zu kämpfen, so dass er gegen den EC Bergkamen sicher auf Wiedergutmachung im heimischen Stadion brennt. ECB Trainer Robert Bruns wird aber mit einem größeren Kader auflaufen können als zuletzt in Berlin! Bis auf Verteidigerin Sabrina Kruck und Stürmerin Fenja Raschke, die beide privat verhindert sind, werden alle Spielerinnen an Bord sein, also auch die Jungtalente Valerie Offermann und Rebecca Graeve, von den Young Roosters Iserlohn, sowie die zuletzt verhinderte Gesa Dinges und Stürmerurgestein Nicole Schmitten.
Gespannt ist das Bergkamener Trainergespann auf das Saisondebut von Rebecca Graeve, die aufgrund von Verletzung und Schülerspielen mit ihrem Stammverein, bisher nicht für den ECB auflaufen konnte. Sollte der ECB an die Leistung in Berlin anknüpfen können, ist sicher ein spannendes und knappes Spiel zu erwarten.
Nach der Übernachtung in München, fährt der ECB dann am Sonntagmorgen weiter nach Garmisch-Partenkirchen zur Partie gegen den SC Riessersee(Beginn 14.00).
Auch hier wird ein Spiel auf Augenhöhe erwartet. Im Hinspiel entschieden die Bärinnen die Partie mit knapp mit 3:2 für sich. Riessersee zeigte im bisherigen Saisonverlauf zwei Gesichter! Ärgerte man die beiden großen der Liga, Berlin und Planegg bei denen man jeweils nach großem Kampf nur denkbar knapp verlor, so tat man sich bei den Siegen gegen Käfertal und Grefrath sehr schwer.
Der ECB sollte also gewarnt sein.
Nach dem Spiel geht es dann gegen 17.00 Uhr, hoffentlich mit Pluspunkten, nach Hause. Erst gegen 02.00 Uhr morgens wird der Bus die Heimische Halle wieder erreichen.
29.11.2009, 20:29
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Noch nichts entschieden...
EWHL
Alexander
EWHL Presseinformation - Martin Kogler
Dameneishockey/EWHL: Salzburg und Planegg gewannen je einmal im direkten Duell, doch die Sabres konnten aufgrund einer Heimniederlage gegen Maribor kein Kapital daraus schlagen...
Am Samstag siegten die Ravens im eigenen Stadion klar mit 6:1, am Sonntag schaffte Planegg die Revanche mit einem 4:0-Heimerfolg. Bitter für Salzburg: das Team, das ohnehin nicht zahlreiche Verteidigerinnen im Kader hat, verlor am Samstag auch noch Lisa Zöhrer - sie fällt mit einem Knöchelbruch voraussichtlich bis Saisonende aus. Und die Sabres Wien verloren das Heimspiel gegen Maribor trotz eines Torschuss-Verhältnisses von 52:13 noch mit 2:4, wurden also klassisch ausgekontert.
Damit ist der Kampf an der Spitze spannender wie je zuvor. Planegg hat es jetzt wieder in der eigenen Hand, den ersten Platz zu holen. Allerdings sind ihnen nach Verlustpunkten die Sabres Wien (ebenfalls 3 Niederlagen, aber ein schlechteres direktes Duell gegen Planegg) und jetzt auch Salzburg sowie Maribor (je vier Niederlagen) dicht auf den Fersen.
27.11.2009, 12:59
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Vorentscheidung im Titelkampf?
EWHL
Alexander
EWHL Presseinformation - Martin Kogler
Dameneishockey/EWHL: zweimal treffen am kommenden Wochenende die Ravens Salzburg und der ESC Planegg aufeinander, die beiden Spiele haben im Kampf um den Titel in der EWHL auf jeden Fall einen vorentscheidenden Charakter. Und in Wien steht am Samstag das Rückspiel der Sabres gegen Maribor auf dem Programm...
Am Samstag wird um 16.15 Uhr in der Arena Volksgarten in Salzburg gespielt - zu Gast bei den derzeit drittplatzierten Ravens ist Leader Planegg. Am Sonntag folgt dann ab 11.15 Uhr das Rückspiel in Grafing - "Die beiden Spiele sind sicher vorentscheidend für den Ausgang in der Meisterschaft!" weiß Ravens-Kapitänin Eva Schwärzler. "Für mich war es sehr überraschend, dass sie gegen Agordo verloren haben, aber davon dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen. Planegg ist eine Spitzenmannschaft und an diesem Wochenende werden sie nicht zuletzt auch wegen dem Ausrutscher vom letzten Sonntag mit Vollgas zur Sache gehen!"
Ein Spiel gab es heuer bereits zwischen diesen beiden Mannschaften - zum Saisonauftakt behielten die Deutschen mit 6:4 die Oberhand. "Das Spiel war damals super, aber wir waren einfach nicht gut organisiert, haben auch unsere Chancen nicht genützt. Jetzt versuchen wir uns für die Niederlage zu revanchieren. Ich denke, beide Teams sind in etwa gleich stark und ich erwarte mir sehr intensive Spiele. Am Ende wird die Mannschaft gewinnen, die den Sieg mehr will und die bessere Tagesverfassung hat. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Wochenende und ich freue mich schon auf die Spiele!" so Eva Schwärzler, die derzeit auch die EWHL-Punkteliste anführt.
Die Sabres Wien bestreiten am Samstag um 19.45 Uhr das Rückspiel gegen Maribor. Gegen den slowenischen Meister ist ein voller Erfolg zuhause Pflicht, wenn man weiter im Titelrennen bleiben will - dazu werden die Wienerinnen wohl auch mit Spannung bei den Duellen zwischen Salzburg und Planegg mitfiebern...
Die nächsten Spiele in der EWHL:
Samstag, 28. November 2009:
16.15 Uhr The Ravens Salzburg (AUT) - ESC Planegg (GER)
Arena Volksgarten; Schiedsrichter: Fersterer Anton; Seidl Martin, Weiser Barbara
19.45 Uhr EHV Sabres Wien (AUT) - HDK Maribor (SLO)
kleine Albert Schultz Eishalle; Schiedsrichter: Hütter Andreas; Meurers Christian, Six Roland
Sonntag, 29. November 2009:
11.15 Uhr ESC Planegg (GER) - The Ravens Salzburg (AUT)
Eisstadion Grafing
22.11.2009, 15:50
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Agordo mit Top-Sensation!!!
EWHL
Alexander
EWHL Presseinformation - Martin Kogler
Dameneishockey/EWHL: Tabellenschlusslicht Agordo Hockey schafft auswärts bei Tabellenführer ESC Planegg eine Mega-Überraschung - die Italienerinnen gewinnen mit 9:5 und machen damit den Titelkampf wieder spannend. Und die Sabres Wien holen sich mit einem 7:4-Auswärtserfolg drei wichtige Punkte und ziehen nach Verlustpunkten mit Planegg gleich...
Mit 9 Niederlagen aus 9 Spielen im Gepäck - darunter gab es auch einige sehr hohe Resultate - reiste Agordo zum Leader ESC Planegg, während die Deutschen bisher nur eine einzige Niederlage kassiert hatten. Doch nach dem ersten Drittel lagen die Gäste bereits mit 5:2 in Führung - "ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt im ersten Drittel 5 Tore bekommen haben. Irgendwie hat die Mannschaft die unglückliche 1:2-Niederlage gegen Berlin [deutsche Meisterschaft] vom Vortag noch nicht ganz verdaut. Und wir haben auch alles andere als gut gespielt!" so ein sehr enttäuschter Planegg-Boss Klaus Wüst. "Im letzten Drittel haben wir uns mit zahlreichen Strafen selbst geschwächt und eine mögliche Aufholjagd zunichte gemacht!" Jetzt hat das Team fünf Tage Zeit, um wieder zu sich und zu ihrer Form zu finden, denn am kommenden Wochenende stehen wieder zwei schwere Spiele gegen die Ravens Salzburg an.
Ohne die vier A-Nationalspielerinnen Esther Kantor, Katharina Hybler, Belinda und Marina Strer traten die Sabres in Maribor an. Trotzdem machte das Team aus Wien von Beginn an Druck und lag nach dem ersten Drittel bereits mit 4:1 in Führung. Torfrau Nina Geyer hielt ihr Team aber im Rennen und so hatten die Sloweninnen beim Stand von 4:6 in der letzten Minute sogar noch die Chance, die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin zu ersetzen und nochmals alles auf eine Karte zu setzen. Ein Empty Net Goal der Gäste besiegelte allerdings den 7:4-Endstand. Und nach der Niederlage von Tabellenführer Planegg ist jetzt auch für die Sabres, ebenso wie für die Ravens, wieder alles möglich.
21.11.2009, 21:41
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OSC Berlin das Maß aller Dinge
1.Bundesliga
Alexander
Franziska Busch und Susann Götz zementierten mit ihren Toren beim 2:1 Auswärtserfolg des OSC Berlin beim ESC Planegg die Hierachie im deutschen Fraueneishockey felsenfest. Den zwischenzeitlichen Ausgleich beim heutigen Spitzenspiel vor rund 120 Zuschauern markierte Manuela Anwander.
Damit scheint klar zu sein, dass sich der OSC Berlin - entgegen vieler Pessimisten in Berlin - weiterhin als die ungefährdete Nummer eins behaupten wird. Mit den nun zwei Siegen aus zwei Spielen gegen Planegg könnte dieses Duell und damit die Meisterschaft schon fast entschieden sein, aber soweit sollte man noch nicht unken.
Noch werden beide Teams - also nun auch die weiterhin hochfavorisierten Berlinerinnen (trotz aller Understatements) sich gegen die "Bärenstarken" Bergkamenerninnen beweisen müssen und der Weg zum Titel 2009/2010 ist noch lange nicht zu Ende.
Für die beiden Spitzenteams gilt es nun weiter international für Fuore zu sorgen. dabei muss sich der ESC Planegg schnell von der heutigen Niederlage befreien und morgen in der EWHL den italienischen Vertreter aus Agordo besiegen. Damit würde man sich eine gute Ausgangsposition für den Endspurt um den EWHL-Titel schaffen.
Berlin wiederum legt am nächsten Wochenende beim Halbfinalturnier des EWCC-Turniers im heimischen Wellblechpalast die reifeprüfung ab. Könnte man sich gegen Espoo Blues, Aisulu Almaty und eben Agordo durchsetzen, wäre man wirklich ganz oben im Olymp des deutschen Fraueneishockeys gelandet.
20.11.2009, 14:47
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Maribor fordert Wien
EWHL
Alexander
EWHL Presseinformation - Martin Kogler
Dameneishockey/EWHL: Der slowenische Champion HDK Maribor empfängt am Samstag ab 14 Uhr die zweitplatzierten Sabres aus Wien, Leader Planegg hat am Sonntag ab 11.15 Uhr Schlusslicht Agordo zu Gast...
9 Punkte aus 6 Spielen hat Maribor derzeit auf dem Konto, die Wienerinnen haben bereits 18 Zähler aus 8 Partien. Wollen die Sloweninnen noch im Kampf um die Medaillen ernsthaft mitmischen, sind Niederlagen ab sofort strengstens verboten. Umgekehrt kann sich auch Wien nicht wirklich einen Ausrutscher gegen ein Team aus den Rängen 4-6 leisten.
Von einem "Pflichtsieg" muss man auch beim Duell von Tabellenführer ESC Planegg gegen den italienischen Meister Agordo sprechen - die Italienerinnen liegen derzeit punktelos am letzten Platz und alles andere als ein voller Erfolg von Planegg wäre schon eine riesen Sensation.
Die nächsten Spiele in der EWHL:
Samstag, 14. November 2009:
14.00 Uhr HDK Maribor (SLO) - EHV Sabres Vienna (AUT)
Ledna dvorana Maribor
Sonntag, 15. November 2009:
11.15 Uhr ESC Planegg (GER) - Agordo Hockey (ITA)
Eisstadion Grafing
09.11.2009, 11:51
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ZSC Lions sammelten internationale Erfahrung!
International
presse
André Weber - ZSC Lions Zürich
ZSC Lions Frauen - ESC Planegg - D
SA: 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) SO: 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Nachdem das Team vom EHC Visp einverstanden war die Meisterschaftspartie vorzuverschieben konnte das „spielfreie“ Wochenende genutzt werden internationale (Club)Erfahrung zu sammeln. In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vom ESC Planegg (Dt. Vizemeister) wurden zwei Freundschaftsspiele in der Region München abgemacht.
Trotz früher Abfahrt in Zürich kam das Team schlussendlich mit Verspätung in Grafing an, sodass keine normale Spielvorbereitung mehr stattfinden konnte. Trotzdem legten die Löwinnen wie die Feuerwehr los und zeigten Fraueneishockey mit hohem Tempo, von dem die Frauen von Planegg Mal um Mal überfordert waren. Die Zürcher Ausbeute von „nur“ einem Tor zeigte, dass man (noch) nicht richtig bei der Sache war. Im 2. Drittel kamen die Münchnerinnen wie verändert aus der Kabine. Nun erlebten die Lions Frauen ein Pressing welches sie in dieser Saison noch nie erlebt hatten und die Räume für unsere Spielerinnen wurden durch die Deutschen konsequent eng gemacht. Da das „Transitiongame“ seitens Planegg (Becker, Lanzl fehlten verletzt) jedoch zu wenig stark war, blieben die Lions auch weiterhin mehrheitlich in Puckbesitz. Einer der wenigen Kontermöglichkeiten führte zwischenzeitlich zwar zum Ausgleich, änderte aber wenig am Spielgeschehen. Im 3. Drittel schienen die Löwinnen endlich ihre Anreisemüdigkeit abgelegt zu haben und ein Doppelschlag, 43./45. Minute stellte die Weichen zum Sieg.
Nach dem Spiel ging es bereits zum Spielort vom Sonntag nach Bad Tölz. Dort steht eine traumhafte Anlage mit neuer Jugendherberge und moderner Kunsteisbahn. In aufgeräumter Stimmung fand das Nachtessen statt und für viel Gelächter sorgte auch die anschliessende „Taufe“ der neuen Teammitglieder. Wir verzichten hier auf Detailangaben, nur soviel Halloween un der Vollmond gaben den Rahmen … wir gratulieren: Angi, Amanda, Essi, Jaclyn, Olbi, Silvia und Suski zur bestandenen Aufnahmeprüfung!
Das Spiel am Sonntag war mehr umkämpft und wie am Vortag sehr physisch. Einerseits kannten die Frauen vom ESC Planegg nun die Spielweise der Lions Frauen besser, auf der anderen Seite hinterliessen die Festivitäten des Vorabends auch ihre Spuren bei den Löwinnen. Doch trotzt eigener Müdigkeit war die Klasse der Lions weiterhin bei den Zuschauer sichtbar und brachte dem Team nach dem Spiel sogar ein Kompliment des deutschen Schiedsrichter Trios ein. Das Kompliment gilt dem ganzen ZSC Lions Team, trotzdem möchten wir Laura Ruhnke (26 J. – links) mit zwei Toren am Sonntag, wie auch „Wikinger“ Angi Frautschi (22 J. – rechts) mit einer sehr guter Leistung an beiden Tagen, speziell erwähnen.
Das Ziel, zwei gute Spiele gegen einen erstklassigen Gegner zu bestreiten, wurde erreicht und neue Erfahrungen konnten gesammelt werden. Z.B. durfte einerseits bei einem Icing nicht mehr gewechselt werden, andererseits wurde das „Blocken“ von Spielerinnen ohne Puckbesitz in beiden Spielen von den Schiris „sehr locker“ gehandhabt und nicht wie in der Schweiz konsequent bestraft. Dass sich die Löwinnen an diesem Wochenende auch neben dem Eis als „Gruppe“ weiterentwickelt haben ist auch eine positive Nebenerscheinung der Reise.
Wir danken Michi Lehmann und seinem Planegg-Team für die beiden Spiele, dem Lions Staff für die Organisation und den beiden Fans Roger Friant und André Kühne für Ihre Unterstützung!
08.11.2009, 18:56
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ESC Planegg zurück in der Erfolgsspur
EWHL
Alexander
Nachdem die letzten - zugegeben schweren - Spiele in Berlin und gegen Zürich zum Teil deutliche Niederlagen brachten, konnte der ESC Planegg in Agordo mit 8:3 und 9:0 zwei wichtige und deutliche Erfolge landen.
Damit hat man einen weiteren Schritt in Richtung EWHL-Titel getan, wobei die Planegg bezüglich ihrer Saisonziele - Meisterschaft und EWHL-Titel - nicht überheblich sind. Die letzten Niederlagen haben nachdenklich gemacht.
Das zwei klare Erfolge gegen die Wundertüte Agordo nicht selbstverständlich sind, zeigt sich zum Beispiel in deren letzten Auftreten gegen die starken Ravens Salzburg - einmal mit 2:19 untergehen und einen Tag später beim 5:6 die Hand am Punktgewinn.
Zudem hat sich Agordo im EWCC-Wettbewerb - gegen schwache Gegner - durchgesetzt und komplettierte das Halbfinale in Berlin. Mann kann davon ausgehen, dass der OSC Berlin keine Angst - aber sicher Respekt - vor den Italienerinnen haben muss.
19.10.2009, 19:06
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Wichtiger Heimspielsieg gegen ESC Planegg
1.Bundesliga
Alexander
Eisladies.de - Homepage
Mit 5:1 gewannen die Eisladies vom Olympischen Sport-Club Berlin am 17.10.2009 das Prestige-Duell gegen den ESC Planegg und sind damit seit ihrem Umzug in den Welli weiter ungeschlagen.
Nur bis zur 15. Minute hatte der mit einer Sturmreihe mehr angereiste Deutsche Meister 2008 aus dem Süden Münchens ESC Planegg mehr von dem Spiel und konnte die hervorragend eingestellte Berliner Torhüterin Ivonne Schröder wiederholt prüfen. Dennoch fiel in dieser Sturm- und Drangphase des Gastes der erste Treffer für die Berlinerinnen. Anja Scheytt konnte in der 13. Minute den für die Psyche der Ladies wichtigen Führungstreffer markieren. Dem Gegentreffer zum 1:1 nur 30 Sekunden später ließ Anja Scheytt in der 15. Minute ihren 2. Treffer folgen. Danach hatten die Ladies die Gäste fest im Griff. Mit großem Kampfeinsatz und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Planeggerinnen an weiteren Treffern gehindert werden. Die Eisladies hingegen kamen noch zu 3 Tr effern (2 x Franziska Busch, einmal Nina Kamenik). Auch René Bielke war nach dem Spiel zufrieden: „Ich hab den Mädels gesagt, dass es egal ist, wer bei Planegg aufläuft. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung können sie gewinnen. Und sie haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Die Tore waren schön herausgespielt, der Sieg geht völlig in Ordnung.“ Mit dem verdienten 5:1-Sieg haben die Berlinerinnen nach 4 Spielen mit 4 Siegen die Tabellenführung übernommen. Nächster Gegner in Berlin am 28.11. ist der EC Bergkamen, ebenfalls 4 Spiele, 4 Siege. Und wenn die OSC-Ladies sich Ende Oktober in der Salzburger Vorrunde als aktueller Deutscher Meister im europäischen Wettbewerb der Landesmeister – European Women Champions Cup – qualifizieren, gibt es vom 4.12. – 06.12. wieder ganz großes Eishockey in Berlin. Berlin wäre dann nach 2006 und 2007 zum 3. Mal Ausrichter einer Zwischenrunde im EWCC.
18.10.2009, 00:29
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Überzeugender Auftritt der Eisladies
1.Bundesliga
Alexander
Norbert Stramm - Radio Eiskalt
Deutlich und in dieser Höhe völlig verdient gewann Meister OSC Ladies Berlin das Spitzenspiel der Damenbundesliga gegen Vizemeister ESC Planegg/Würmtal mit 5:1 (2:1/1:0/2:0).
Bei einem Blick auf die Aufstellungen wurde noch einmal deutlich, dass der Vizemeister aus Planegg favorisiert war. Drei komplette Blöcke standen Gästecoach Michael Lehmann zur Verfügung und alle waren sie hochgradig besetzt. OSC Coach René Bielke hatte zwölf Feldspielerinnen aufgeboten, musste aber auf die zuletzt gute Jenny Friede verzichten. Dennoch wollten sich die Eisladies keinesfalls kampflos geschlagen geben.
Die Partie begann mit mehr Spielanteilen für die Gäste. Ivonne Schröder im Tor der Ladies musste von Beginn an hellwach sein. Von den Ladies war in den ersten 12 Minuten nicht viel zu sehen. Allerdings mussten sie in dieser Zeit auch drei Unterzahlspiele überstehen. Und das Überzahlspiel war das einzig gute, was die Gäste an diesem Abend zu bieten hatten. Als Anja Scheytt die Berlinerinnen in der 13. Minute mit 1:0 in Führung brachte, war dies eine kleine Überraschung. Fast im Gegenzug schaffte Monika Bittner dann auch den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Als allerdings erneut Anja Scheytt die Ladies 94 Sekunden nach dem Ausgleich wieder in Führung brachte, kam es zu einem Bruch im Spiel der Gäste. Die Ladies wurden nun immer spielbestimmender, den Gästen gelang nicht mehr viel.
Das Mitteldrittel gehörte dann dem OSC. Die Ladies drückten aufs Tempo, vergaßen aber mehr aus dieser Überlegenheit zu machen. So musste eine Unterzahlsituation her, um für den einzigen Treffer des Drittels zu sorgen. Franziska Busch konnte in der 38. Minute bei einem Break die gute Julia Zorn im Gästetor bezwingen. Planegg hatte nur wenige Torchancen, meist blieben die Gäste schon in der Berliner Abwehr hängen. Und was durch kam, war eine sichere Beute von Berlins gut aufgelegter Torfrau.
Im letzten Drittel erwarteten die ca. 100 Zuschauer einen Sturmlauf der Gäste. Doch der blieb aus. Zwar kamen die Bayern immer wieder in das Drittel der Ladies, dort agierten sie aber zu harmlos. Auch die Härte, die von den Gästen schon im Mitteldrittel ins Spiel gebracht wurde, half nicht viel. Die Ladies blieben diszipliniert und wurden durch weitere Treffer von Nina Kamenik (54.) und Franziska Busch (58.) belohnt.
Der Sieg der Ladies ging völlig in Ordnung. Auch René Bielke war nach dem Spiel zufrieden: „Ich hab den Mädels gesagt, dass es egal ist, wer bei Planegg aufläuft. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung können sie gewinnen. Und sie haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Die Tore waren schön herausgespielt, der Sieg geht völlig in Ordnung.“ Das erste von vier Spielen gegen Planegg hat der OSC gewonnen. Am 21.11.09 kommt es in Planegg zur Vorrundenrevanche. Das nächste Heimspiel der Eisladies steigt dann eine Woche später, also am 28.11.09 um 19:30 im Welli. Gegner dann der EC Bergkamen.(Norbert Stramm – Radio Eiskalt)