Nun ist es also vorbei, das Finalturnier des EWCC. Und es war einiges los im Welli. Kein Wunder, die Fangemeinde der Eisladies wird immer größer.
Es war einiges los im Welli. Der Otto Eigen hat wieder Telefondrähte und Schuhsohlen glühen lassen und so einige neue Besucher gewinnen können. Neu dabei waren unter anderen die Sehbären. Das ist ein von Betroffenen gegründeter Verein, der Sehbehinderten mittels Moderatoren das Geschehen auf dem Spielfeld erklärt. Also eine Art Radioübertragung. Bisher besuchten die Sehbären meist Spiele von Hertha BSC oder auch den Reinickendorfer Füchsen, nun also waren sie bei den Eisladies zu Gast. Dabei auch Botschaftsvertreter der teilnehmenden Nationen. Am Samstag schaute auch Kanadas Botschafter im Welli vorbei und ließ es sich nicht nehmen, den Eröffnungsbully des Spiels Eisladies gegen Espoo auszuführen. Außerdem auch jede Menge Vertreter der Sponsoren und Unterstützer des OSC. Für zwei Tage konnte auch Silvia Fürst (The Ravens Salzburg) nach Berlin kommen. Das hat bestimmt auch DEB-Vize Bodo Lauterjung gefreut, so hatte er immer eine nette Begleitung an seiner Seite. Sonntag musste sie aber wieder nach Salzburg zurück, da fand das Endspiel um die österreichische Staatsmeisterschaft statt. Mit dabei auch Anhänger anderer Berliner Eishockeyvereine, sowie der teilnehmenden Teams. Für Stimmung sorgte auch wieder die Ausbildungskompanie Lazarettregiment 31 "Berlin" der Blücher Kaserne in Kladow. Und das waren längst nicht alle, die Gästeliste war sehr lang.
Im Vorfeld des Turniers hatte sich auch die IIHF zu Wort gemeldet. Die wollten zum Finalturnier ihre Internetseite mit Spieldaten füllen. Und zwar Live! Für die Umsetzung war der Veranstalter, also der OSC, verantwortlich. Peter Hannemann hat mich gefragt, ob ich Leute kenne, die bei der Statistik und der Eingabe selbiger helfen würden. Hab auch was organisiert und wieder gemerkt, dass es doch möglich ist, dass Vereine aus Berlin sich gegenseitig unterstützen. Gab da einen Brummbären von einen Berliner Verein, der eingesprungen ist. Den Rest hab ich mit Carrus und kurzfristig Zawi von http://www.frauen-eishockey.de übernommen. Bei der Einweisung durch einen Herren der IIHF hab ich noch etwas gemerkt. Ich versteh immer noch genug englisch, um zu wissen, worum es geht. Und für den Rest gibt es ja Dolmetscher… So war der OSC eine Sorge los. Nachdem klar war, dass das auch noch funktioniert, war die Erleichterung noch größer. Ich habe auch wieder etwas aus dem Bereich Technik gelernt. Das erste, was so ziemlich jeder vor Ort testet, ist der Internetzugang - so er diesen benötigt. Wurde natürlich auch am Freitag gemacht. Einer wunderte sich, dass sein Zugang nicht so wollte wie er sollte – oder auch der Benutzer es gern hätte. Ist allerdings auch schwierig, wenn die Simkarte verkehrt in den Stick eingelegt wird. Also eine Warnung an alle Stickbenutzer, immer schön darauf achten, wie der Stick eingelegt wird… Immerhin hatte es diesmal nicht mich betroffen, bzw. „meinen Arbeitslaptop“, sondern jemand anderen.
Neben der Statistik für die IIHF gab’s natürlich auch die Berichterstattung auf Radio Eiskalt. Hier klappte alles fast reibungslos, nur beim ersten Spiel musste die Berichterstattung etwas zurückstecken, da ein Techniker der Meinung war, den Carrus erst warten zu lassen, um dann auch noch durch fernbleiben zu glänzen. So konnte er erst zum zweiten Spiel antreten und ich hab die Statistik mit Zawi gemacht. Danach gab’s dann den Liveticker in gewohnter Form.
Sportlich begann das Turnier mit dem Spiel zwischen den Favoriten Tornado Moskau und Espoo Blues. Moskau konnte ja keiner so richtig einschätzen. Es zeigte sich aber, dass sie sehr kompakt in der Abwehr standen und versuchten die Räume eng zu machen. So konnten Schussversuche der Finninnen frühzeitig unterbunden werden. Espoo spielte allerdings auch nicht so stark, wie beim Halbfinalturnier im Dezember an gleicher Stelle. Wenn sie aber ihr spielerisches Können aufblitzen ließen, wurde es auch gleich gefährlich vor dem Tor von Tornado. In der Offensive war Russlands Meister stets gefährlich. Torchancen darf man denen nicht zu viele lassen. Moskau gewann nach 4:1-Führung mit 4:3. So richtig überzeugend war es aber nicht, was beide zeigten.
Danach dann der erste Auftritt der Eisladies. Gegen Prag wollten die Mädels von René Bielke versuchen Sieg Nr. 3 beim dritten Spiel in Berlin einzufahren. Würde ja auch bedeuten, dass Platz 3 erreicht werden könnte. Aber was machen die Mädels? Sind im 1. Drittel einfach nicht richtig da. Man, haben da einige Mädels Pässe gespielt. Da haben einige Leute nach dem Spiel ganz schön geflucht. Im Angriff gab es ja einige Torchancen, die wurden aber nicht genutzt. Prag spielte so, wie man sie schon kennt. Wie Moskau sehr kompakt stehend, aber eben auch mit Fehler. Nur waren die nicht so gravierend, wie bei den Gastgeberinnen des Turniers. Vielleicht haben die Eisladies aber auch eben an diese Gastfreundschaft der Berliner gedacht und Prag deshalb das erste Tor der Partie geschenkt. Anders ist die „Vorlage“ bei Prags Führung nicht zu erklären. Und das war das Dümmste, was passieren konnte. Nun rennst Du wieder einem Rückstand hinterher und wirst offen für Konter. Auch nach dem Ausgleich von Anja Scheytt kam keine Ruhe in das Spiel der Eisladies. Und so war es kein Wunder, dass Prag mit einer 2:1 Führung in die erste Pause gehen konnte. Also weiter Druck ausüben. Machen sie dann auch. Es ging hin und her, beide Teams hatten einige gute Torchancen. Als Prag dann in der 34. Minute Tor Nr. 3 erzielt, war das schon eine Vorentscheidung. Denn Prag spielte an diesem Tag einfach zu gut. Zwar traf die Olympiateilnehmerin in Berliner Reihen Martina Velickova noch zum 3:2, mehr gelang Berlins Damen aber nicht. Und eine Uhrenpanne 2 ½ Minuten vor Spielende unterbrach den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Spielfluss bei den Eisladies nachhaltig. Vielleicht wäre ja noch ein Punkt drin gewesen. An Ivonne Schröder lag es nicht, dass der OSC verloren hat. Sie hielt, wie auch Prags Torfrau, sehr gut. Und es gab auch durchaus genug Chancen in diesem Spiel wenigstens einen Punkt zu gewinnen. Aber es sollte nicht sein. Also nun nach vorne blicken und schauen, ob gegen Espoo mehr gelingt. Bei der 3:4-Niederlage im Dezember war der deutsche Meister ja nah dran an der Sensation. Vielleicht gelingt ja diesmal der große Wurf.
Der zweite Tag brachte dann ein sehr spannendes und ein sehr einseitiges Spiel. Zunächst trafen die Eisladies auf Espoo Blues. Und sie zeigten ein wesentlich besseres Spiel als am Vortag. Die Abwehr stand diesmal viel besser, dafür sorgte der Sturm für Unruhe unter dem Anhang der Berlinerinnen. Denn Chancen waren genug da, nur wollte der Puck nicht dahin, wo er hingehörte – nämlich ins Tor. Immerhin überstand der OSC das 1. Drittel ohne Gegentor. Dann endlich die Führung gegen ein finnisches Team, das auch in diesem Spiel längst nicht so stark auftrat wie noch beim Halbfinale im Dezember. Anja Scheytt mit einem für sie typischen Break erlöste die Nerven der Fans - zunächst. Denn Espoo schlug vier Minuten später zurück, es stand 1:1. Eigentlich wollte ich ja entspannt in das Wochenende gehen, alleine das Erreichen der Finalrunde war ja ein großer Erfolg. Aber nun ging es doch los das große Zittern. Also zumindest ein bisschen. Die Eisladies kassierten insgesamt elf kleine Strafen und ein Teil davon war doch etwas fragwürdig. Aber die Berlinerinnen kämpften bis zum Umfallen und wurden belohnt. Olympiafahrerin Martina Velickova bringt den OSC drei Minuten vor dem Ende mit 2:1 in Führung. Neben der Slowakin war auch wieder Ivi Schröder eine Bank. Ivi hat wieder super gehalten. Man merkt ihr an, dass sie in Niesky eine gute Saison spielt. Davon profitiert auch der OSC. Die Stimmung auf den Rängen, vorher schon klasse, wurde nun noch besser. Gute Stimmbänder haben sie, die Angehörigen der Ausbildungskompanie Lazarettregiment 31 "Berlin" der Blücher Kaserne in Kladow. Unermüdlich feuerten sie die Mädels an. Als erneut Martina Velickova neun Sekunden vor dem Ende mit dem 3:1 den Sack endgültig zu machte, kannte der Jubel keine Grenzen. Die OSC Eisladies hatten sich wieder einen Traum erfüllt und ein Spiel beim Finalturnier gewonnen. Also wieder Märchenstunde im Welli. Nach dem Abendspiel ging dann die Rechnerei los. Moskau fertigte Slavia Prag mit 10:2 ab. Die Höhe war schon überraschend. Prag konnte nur im 1. Drittel teilweise mithalten, danach donnerte ein Tornado durch die Abwehrreihen von Prag. Vom sonst körperbetonten Spiel von Prag war nichts zu sehen. Wie auch, die kamen ja gar nicht erst an den Gegner ran… Und auch hier herrschte wieder eine gute Stimmung auf den Rängen. Aber nun haben drei Teams drei Punkte. Also wurde gerechnet. Wer muss wie spielen um welchen Platz zu belegen. Ich lass das lieber mit dem rechnen. Nicht weil ich es nicht kann, ich halte es lieber wie René: „Das Märchen geht weiter“. Und mal schauen, wie das Märchen am Sonntag endet… Am Samstagabend ärgerten sich einige Leute, ich auch, noch mehr über die Niederlage gegen Prag. Denn das wäre was gewesen, dann hätten die Eisladies Platz 2 sicher gehabt. Aber was soll’s, noch war ja alles möglich. Und mit dem Sieg gegen Espoo haben die Mädels ihrem Staff und den Anhängern nicht nur einen Traum erfüllt, sie haben wieder Geschichte geschrieben. Es war ja der erste Sieg einer deutschen Mannschaft bei einem EWCC-Finalturnier.
Dann der Sonntag. Nun war ich doch etwas nervös. Denn es war ja alles möglich. So etwas ist zwar schön für ein Turnier, aber schlecht für leidende Trainer und Berichterstatter. Vor den Spielen bedankte sich Vertreter der IIHF bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz mit kleinen Präsenten Vom Ergebnis des ersten Spiels hing es ab, was die Eisladies erreichen könnten. Es war ein spannendes Spiel, in dem der finnische Meister das etwas bessere Team war. Nur machten sie zu wenig darauf. Allerdings kämpfte Prag sehr gut. 2:0 führten die Blues, doch Prag kam zum Ausgleich. Im letzten Drittel konnte Espoo dann auf 5:3 davonziehen. Nun war Prag gefordert. Denn eines war klar, gewinnt Espoo und verlieren die Eisladies gegen Moskau, würde es bei diesem Ergebnis eine neue Dreiertabelle geben. Und dann wäre Prag Vierter. Bei einer Niederlage mit nur einem Tor unterschied wäre Prag dritter geworden. Für die Eisladies bedeutete das 5:3, dass man auf Platz 2 landen würde. Bis 11 Sekunden vor dem Ende hatten die Berlinerinnen den 2. Platz inne, dann traf Espoo das leere Tor. Damit war Espoo mindestens Dritter, mit Aussicht auf Platz 2.
Dann das letzte Spiel des Turniers. Könnten die Eisladies den Tornado aus Moskau stoppen? Wenn die Russinnen nur annähernd so spielen würden, wie gegen Prag, wären die Chancen für den OSC nur minimal. Und die Russinnen drehten wirklich auf. Zwar mühten sich die Berlinerinnen die Angriffe von Moskau zu stoppen, das gelang aber nur teilweise. Im Laufe des 1. Drittels merkte man den Ladies an, dass die Kraft nachließ. Kein Wunder, die Spiele gegen Prag und Espoo haben viel Kraft gekostet. Jenny Friede hat sich dann auch noch gegen Moskau verletzt, sie knallte bei einem Break nach einem Foul an den Pfosten des Tores. Das Spiel war für sie beendet, ich weiß zwar nicht genau an welcher Stelle sie sich verletzt hat, sah aber nach Rippe aus. Zum Glück ist es aber „nur“ eine Prellung. An dieser Stelle gute Besserung. 8:0 gewann Moskau und der Sieg war auch verdient. Nur den einen oder anderen Treffer hätte man den OSC schon gegönnt. Es sollte aber nicht sein. Also belegten die Eisladies am Ende Platz 3. So richtig traurig war darüber aber niemand. Schließlich war das Saisonziel der Eisladies zu versuchen ins Halbfinale zu kommen. Nun war es das Finale und Platz 3. Was will man mehr?
Insgesamt war es wieder eine tolle Veranstaltung. Ca. 1200 Zuschauer waren an den drei Turniertagen in der Halle, die Stimmung war Super und die Organisation hat auch geklappt. Und nicht nur beim OSC waren alle froh, dass alles geklappt hat. Ich war es auch, schließlich hatte ich ja den Brummbären für die IIHF-Statistik organisiert und Carrus durfte ne Strichliste führen. Hab ihn zwar etwas beim schauen unterstützt, die Hauptarbeit aber hatte der Carrus. Ich hab in meiner Aktive Zeit genug Statistiken getürkt, das können ruhig andere Leute machen. Danke euch beiden, ihr werdet nächstes Mal wieder verpflichtet… Und natürlich auch ein Dank an den OSC für die Unterstützung. Vor allem aber an die Mädels für die tolle Leistung, auch wenn ich doch wieder etwas gelitten habe…
Hier wieder etwas Kurioses: Am Samstag wollte ich mir im VIP-Raum einen Cappuccino machen. Die haben nämlich ne tolle Maschine, der leckeren Kaffee & Co macht. Ich also zur Maschine. Da zeigt die doch an, dass Bohnen aufgefüllt werden müssen. Beim OSC gibt es einen Betreuer für die Kiste, den Mike. Hab ihn also gesagt, dass der Automat nach Bohnen verlangt. Was würde er tun? Etwa wieder delegieren? Nein, er griff selbst zur Tüte und füllte Bohnen nach! Mike hat ganz alleine gearbeitet! Und ich hab’s gesehen! Nur glaubt mir das jemand? Handelt sich hier schließlich um ein Märchen…
Das war es also in der Saison 2009/10 mit der Berichterstattung von Turnieren. Da die coolen Mädels aus Berlin ja Meister geworden sind und ich davon ausgehe, dass für die neue EWCC-Saison gemeldet wird, dürfte es mindestens ein Turnier geben. Wo auch immer das sein wird, ich werde versuchen dabei zu sein – Achtung, das war eine Drohung…
Das Märchen der Eisladies die auszogen, um in der Saison 2009/10 andere zu ärgern und Erfolge zu feiern, endet an dieser Stelle. Und wenn sie nicht zu müde sind, dann feiern sie noch heute.
In diesem Sinne
Bis zur neuen Saison
Euer Noppe
14.03.2010, 14:18
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Ein echtes Finale im EWCC-Turnier: Berlin vs Moskau
EWCC
Alexander
Die Vorzeichen vor dem letzten Spiel des Turniers gaben viel Raum zum rechnen. Klar ist - um auf den "Thron" Europas zu steigen brauchen die OSC-Ladies einen Sieg in der regulären Spielzeit. Das so etwas gegen ein Team, welches Prag mit 10:2 weggeblasen hat nicht verlangt werden kann ist klar. Sollte es nicht zu so einem Sieg reichen würde ein Remis nach regulärer Spielzeit Platz 2 für Berlin ergeben - bei einer Niederlage in der regulären Spielzeit steht "Frau" sicher auf Platz 3 und das ist jetzt schon der grösste Erfolg im deutschen Club-Eishockey.
OSC Eisladies Berlin - Tornado Moskau 0:8 (0:3/0:3/0:2 )
Zum Spielprotokoll...
Beide Teams machen sich warm. An der Tabelle ist erkennbar, worum es in diesem Spiel geht. Die Eisladies belegen momentan Platz 3
Begleitet von den Bambinis des OSC betreten die Eisladies das Eis. Danach kommt Gegner Moskau auf die Spielfläche
Das letzte Spiel und gleichzeitig Endspiel um den Titel des EWCC hat begonnen
2 Minuten gespielt, Moskau geht gleich volle Pulle. Aber das haben sie in den anderen Spielen auch gemacht. Erst einmal die ersten Minuten überstehen...
da ist es passiert
2:44 TOOOR Moskau 0:1 Galina Skiba (Kolmykova)
und weiter Arbeit für Ivi Schröder
Tornado übt unendlichen Druck aus. Die Eisladies kommen kaum aus dem eigenen Drittel. gespielt sind genau 5 Minuten
5:25 erstes Bully vor dem Tor von Moskau
7. Minute erste Torchance für den OSC, die sich etwas befreien können
7:10 Strafe OSC - Miriam Kresse - Behinderung
OSC komplett. War gutes Powerplay von Moskau
nach 11 Minuten gute Chance für Franziska Busch. Ein paar solcher Breaks nutzen, sonst wird es schwer
11:12 TOOOR Moskau Ekaterina Smolentsova
Bully am Drittel von Moskau geht verloren und der Break sitzt. Das können sie die Russinnen...
14. Minute gute Beakchance OSC, aber Nina Kamenik sieht ihre Mitspielerin nicht
13:41 Strafe Moskau - Kristina Petrovskaya - Haken
vorsicht, Moskau kann gut Kontern...
Moskau komplett. So richtig Überzahl war das nicht. Moskau spielt momentan Bärenstrak...
16:50 Strafe OSC - Miriam Kresse - Beinstellen - manch anderer Schiri hätte Schwalbe gegen Moskau gepfiffen. Da war gar nichts
17:39 TOOOR Moskau 0:3 Tatiana Burina (Bredin, Petrovskaya)
Dieses Geschenk lässt sich Moskau nicht entgehen...
18:18 Strafe Moskau - Zoya Pilunina - Haken
18:58 Strafe Moskau - Ekaterina Smolina - Bodycheck
90 Sekunden doppelte Überzahl
Ende 1. Drittel
Es ist das erwartet schwere Spiel. 23:5 Torschüsse haben wir in diesem Drittel gezählt...
in Berlin herrscht typisches Moskauer Wetter: hier schneit es ziemlich stark...
Beginn 2. Drittel verzögert sich etwas. Eis muss noch mal neu bereitet werden
ich geh einen Schneemann bauen..
Beginn 2. Drittel
Moskau jetzt wieder Komplett. Bei einem Schuss von Stephanie Frühwirt hatte Moskaus Torfrau ganz schön Probleme
Moskau lässt es jetzt ruhiger angehen. Dadurch kann der OSC etwas mehr mitspielen. 5 Minuten sind vorbei
25:19 Strafe OSC - Stephanie Frühwirt - Behinderung
wieder muss Ivi Schröder in höchster Not retten. noch 16 Sekunden Unterzahl
27:33 TOOOR Moskau Galina Skiba (Permiakova)
Kaum Komplett muss sich Berlins Torfrau doch geschlagen geben. ein abgefälschter Schuss landet im Tor
28:17 Strafe OSC - Miriam Kresse - Behinderung
33 Minuten haben die Eisladies überstanden. Moskau jetzt wieder viel vor dem Berliner Tor
34:19 Strafe OSC - Sarah Weyand - Stockschlag
36:12 Strafe OSC - Franziska Busch - Stockcheck
36:49 TOOOR Moskau 0:5 Ekaterina Smoletseva (Polunina, Koka)
letzte Minute im 2. Drittel
39:41 TOOOR Moskau 0:6 Correne Bredin
Ende 2. Drittel
Moskau bestimmt weiter das Geschehen. Die Eisladies kämpfen, sind aber chancenlos. Vielleicht gelingt ja wenigstens noch der Ehrentreffer.
Hier herrscht immer noch Russlandwetter...
Beginn 3. Drittel
Beide Teams wechseln den Goalie. Beim OSC für Ivi nun Radka Lhotska, bei Moskau jetzt Irina Gashennikova für Anna Prugova
44:13 Strafe Moskau - Inna Dybanok - Haken
47:45 Strafe OSC - Susann Götz - Halten
Spiel plätschert jetzt vor sich hin. Moskau kontrolliert das Ganze
50:20 TOOOR Moskau Ekaterina Smolentseva
51:07 Strafe OSC - Stephanie Frühwirt - Bodycheck
57:21 TOOOR Moskau 0:8 Iveta Koka (Smolentseva, Petrovskaya)
Ende des Spiels
Die Eisladies hatten gegen ein enorm starkes Team aus Moskau keine Chance. Den Ehrentreffer hätten sie aber verdient gehabt. Immerhin haben die das deutsche Eishockey würdig vertreten. Hier wird gleich noch kräftig gefeiert
Moskau gewinnt verdient den EWCC-Wettbewerb der Saison 2009/10 vor den Espoo Blues und den OSC Eisladies Berlin. Slavia Prag belegt Platz 4. Glückwunsch an alle Teams.
Es folgt noch die Ehrung der Besten Spielerinnen des Turniers. Das Ergebnis gibt es gleich an dieser Stelle
14.03.2010, 11:37
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OSC Eisladies können heute die europäische Krone erkämpfen
EWCC
Alexander
Otto Eigen - Pressewart und Sonderaufgaben
Liebe Fans der Berliner Eisladies und des Fraueneishockeys,
nach den beiden ersten Turniertagen des European Women Champions Cup-Finales 2010 stehen die Eisladies vor einer unerwarteten Situation: sie können aus eigener Kraft Zweiter der EWCC werden, mit Schützenhilfe ist sogar der größte für eine europäische Vereinsmannschaft erreichbare Titel möglich!
Zur Situation: Die Eisladies haben durch den 3:1-Sieg gegen den finnischen Meister Espoo Blues eine stabile 3-Punkte-Grundlage vor dem heutigen letzten Spiel gegen Tornado Moskau geschaffen. Durch einen Sieg gegen den aktuellen Tabellenführer des EWCC-Finals wären die Berlinerinnen punktgleich mit diesem, aber im direkten Vergleich würden sie vor Tornado stehen.
Die beiden anderen Mannschaften, Slavia Prag und Espoo Blues starten mit 3 bwz. 0 Punkten in ihr letztes Turnierspiel. Slavia würde bei einem 3-Punkte-Sieg auf jeden Fall vor den Eisladies landen. Allerdings ist es fraglich, ob sie sich von dem gestrigen "Tornado" (2:10! gegen Tornado Moskau) schon erholt haben. Der finnische Meister mit 4 Bronzemedaillengewinnerinnen aus Vancouver im Team hingegen wird wohl alles daran setzen, mit einem achtbaren Ergebnis dieses Turnier zu beenden; dies gilt umso mehr, als die vorangegangenen knappen Niederlagen gegen Moskau und Berlin die Spielerinnen von Espoo Blues wurmt und sie um "Wiedergutmachung" bemüht sein werden. Ein "Finnenpunkt" würde bei einem 3-Punkte-Sieg der Eisladies also schon ausreichen, um Berlin den Europa-Titel durch die Eisladies vom Olympischen Sport-Club Berlin zu bescheren.
Daher unsere Bitte: Ladet Euren Kaffeebesuch aus - oder besser: bringt ihn mit. Ab 15:30 greifen die Eisladies nach der Krone - die Berliner Fans können dabei sein.
Hinweis für Formel 1-Fans: wir haben es erreicht, dass der Start in Bahrein um eine Stunde auf 13:00 Uhr vorverlegt wurde, damit Ihr noch pünktlich im Welli sein könnt....
Otto Eigen - Pressewart und Sonderaufgaben
09.03.2010, 09:19
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Der Countdown läuft - noch 3 Tage bis zum Saisonhighlight
EWCC
Alexander
Liebe Freunde des Fraueneishockeys und der Eisladies vom Olympischen Sport-Club Berlin,
am 12.03. um 16:00 Uhr wird im Sportforum Hohenschönhausen der erste Puck zum Höhepunkt der Saison 2009/2010 ins Spiel geworfen.
Wenn die Landesmeister aus Russland und Finnland, Tornado Moskau und Espoo Blues beim diesjährigen Finale des European Women Champions Cup (EWCC) um die ersten Punkte kämpfen, werden hunderte Zuschauer auf dieses Highlight im deutschen und europäischen Fraueneishockey schauen. Um 19:30 Uhr stehen dann die Eisladies auf dem Eis im Treffen mit dem Tschechischen Meister Slavia Prag. Die weiteren Spiele am Samstag und Sonntag sind auf http://www.eisladies.de angekündigt.
Auch die Botschaften der Länder der teilnehmenden Teams haben auf Anregung des OSC kräftig Werbung betrieben für dieses Turnier (siehe unter anderem: http://www.finnland.de/Public/default.aspx?contentid=187320&culture=de-DE). Einige Landesverbände der Deutsch-Finnischen Gesellschaft haben mit unserem Veranstaltungsplakat ihre in Deutschland lebenden Landsleute auf den sportlichen "Berlin-Besuch" ihres Spitzenteams aufmerksam gemacht. Diverse Anfragen beim OSC zeigen das große Interesse, das hier entstanden ist.
Vertreter der Botschaften werden als Ehrengäste dabei sein, wenn die europäische Creme de la Creme des Fraueneishockeys ihre Visitenkarte im Berliner Welli abgibt.
Der Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat per Rund-Email die Berliner Schülerinnen und Schüler eingeladen, diesen Event eintrittsfrei zu besuchen.
Sponsoren haben hochwertige Preise gestiftet, die zu einem gemeinnützigen Zweck verlost oder versteigert werden. Höhepunkt hierbei ist ein Gutschein einer Fahrschule im Wert von bis zu 1.000 (eintausend) Euro als Basis zum Erwerb eines Führerscheins.
Ersteigert werden können zum Beispiel das aus aktuellem Anlass zu diesem Turnier geschaffene Gemälde eines koreanischen Künstlers mit dem Eishockeymotiv dieses Turniers, auch ein Trikot der aktuellen (Männer-) Eishockeynationalmannschaft mit den Unterschriften aller Spieler, eine mehrstündige Rundfahrt mit dem Team der Eisladies auf dem maßstäblichen Nachbau einer historischen Fregatte (siehe: http://www.royal-louise.de), aber auch viele andere Devotionalien aus dem Eishockey-Bereich.
Unsere Bitte: Das Team um die Eisladies hat sich bemüht, den Leistungen des Deutschen Meisters einen angemessenen Rahmen zu bieten. Es wäre schade, wenn dieses Turnier nicht die Beachtung bekäme, die die Leistung der Eisladies verdient. Bitte besucht daher dieses Turnier und macht auch noch Werbung - vielleicht einfach durch Weiterleitung dieser Email oder auch durch Mund zu Mund-Propaganda, am besten beides!
Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch.
Otto Eigen Pressewart und Sonderaufgaben Eisladies